Nach einer Sportverletzung hilft meist nur noch der Gang zum Physiotherapeut

    Physiotherapie nach einem Sportunfall

    Im Sport ist es schnell passiert, eine falsche Bewegung oder Drehung und ein Muskel ist gezerrt, Bänder gerissen oder ein Knochen gebrochen. Das ist natürlich überaus schmerzhaft und oftmals kann nur eine OP Abhilfe schaffen. Aber wie geht es danach weiter? Der ursprüngliche Zustand des Gelenks soll so rasch wie möglich wiederhergestellt werden.

    Eine Physiotherapie kann den Genesungsvorgang unterstützen und beschleunigen. Der Orthopäde bzw. der behandelnde Arzt stellt in der Regel dafür ein Rezept aus, mit Hinweis für den Therapeuten, was getan werden sollte und wie man den Heilungsvorgang des Patienten unterstützen kann.

    Was genau bedeutet Physiotherapie?

    Physiotherapie kommt aus dem altgriechischen Sprachgebrauch und heißt so viel wie „einen Körper heilen“. Der Physiotherapeut stellt die Bewegungsmöglichkeit und die Funktionalität des Körpers wieder her. Dies kann mehrere Wochen oder gar Monate dauern, je nach Schwere des Unfalls bzw. der Verletzung. Ziel ist die Schmerzfreiheit des Patienten und die komplette Wiederherstellung des betroffenen Gelenks, Muskels oder Knochen.

    Physiotherapeuten (ehemals Krankengymnasten) haben in einer mehrjährigen Ausbildung einen Gesundheitsfachberuf erlernt. Voraussetzung hierfür ist in Deutschland mindestens die Mittlere Reife. Viele der Physiotherapeuten spezialisieren sich in Fort- und Weiterbildungen. Ihr Tätigkeitsfeld ist oftmals in Krankenhäusern, Kurkliniken oder Fitnesscentern angesiedelt. Aber auch im selbstständigen Bereich sind immer mehr Therapeuten tätig.

    Das sind die häufigsten Unfälle nach einem Sportunfall:

    • Bänderüberdehnung
    • Verletzung von Sehnen
    • Kreuzbandriss
    • Brüche
    • Meniskusschäden
    • Verletzung der Achillessehne
    • Verstauchungen

    Der Regenerationsverlauf kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich lange dauern. Dabei ist es immer wichtig, an der Grenze zu arbeiten und niemals darüber hinaus. Die Auswahl an Physiotherapeuten und Behandlungsmöglichkeiten ist riesig. Bei einem guten Physiotherapeuten merkt man daher schnell die fachliche Kompetenz und sein Einfühlungsvermögen auf den Patienten.

    Behandlungen einer Sportverletzung

    Der betroffene Patient muss sich Gedulden und von einer Phase zur nächsten fortschreiten. Ein wesentlicher Bestandsteil nach einem Sportunfall sind Sportspezifische Funktionstest. Ein Übertraining sollte nach einem Sportunfall vermieden werden und das Training überwacht, damit sich der Zustand nicht weiter verschlechtert.

    Es gibt folgende Therapiearten:

    Krankengymnastik

    Die Krankengymnastik ist ein fester Bestandteil von verletzten Sportlern. Im Vordergrund hierbei steht die Leistungsfähigkeit schnellstmöglich wiederherzustellen.

    Massagen

    Massagen verbessert die Muskeldurchblutung und hilft Ihnen dabei sich zu entspannen.

    Elektrotherapie

    Die Elektrotherapie verbessert die Reaktions- und Funktionsfähigkeit der motorischen Nervenfasern. Außerdem wird der Schmerz gelindert und die Durchblutung gefördert.

    Kältetherapie

    Eine der wohl häufigst eingesetzten Methoden ist die Kältetherapie. Sie erreicht eine lokale Verminderung der Durchblutung und des Stoffwechsels. Muskelverspannungen werden gemindert und die Ausschüttung von schmerzerzeugender Mediatorstoffe verringert.

    1 Kommentar

    1. Ich denke viele übertreiben es oftmals. Dann kommt auch noch falscher Ehrgeiz dazu und Gegenspieler, die ihre Fähigkeiten überschätzen, schon ist es passiert.
      Zum Glück müsste ich noch nie operiert werden, schwere Verletzungen blieben mir bis jetzt erspart. Dafür sind Prellungen, Verstauchungen und Blutergusse an der Tagesordnung;) Dank meiner Mitspieler im Training und den Gegenspielern in der Kreisliga macht man da einige mit.
      Bis jetzt habe ich aber alles mit der PECH Regel und viel Traumeel wieder hinbekommen. Eine kurze Pause, viel schmieren und dann geht das ganze wieder von vorne los. Aber es macht eben zu viel Spaß, da nehme ich die kleinen Verletzungen in Kauf.

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