Staatsanwaltschaft ermittelt gegen DFB-Vize Rainer Koch

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach einem Schreiben, welches von Ex-DFB-Chef Reinhard Grindel aufgetaucht ist, nun gegen den BFV-Präsident Rainer Koch.

Bereits vor einigen Monaten wurde in mehreren Räumen der DFB-Geschäftsstelle und in Privatwohnungen einiger Funktionäre eine Razzia durchgeführt. Auch einige Monate später, sorgt diese für Schlagzeilen. Für DFB-Vize Rainer Koch hat ein zufälliger Fund nun unangenehme Folgen. Bereits die „SZ“ und das „ZDF“ haben über diesen Fall berichtet, die Staatsanwaltschaft Frankfurt bestätigt dies nun. Demnach wird der Verdacht auf Untreue, Bestechlichkeit und des Betrugs überprüft.

Bei der Razzia in Reinhard Grindels Haus, waren genau diese Vorwürfe aufgetaucht, berichtete die „SZ“, „SKY“ und das „ZDF“. Bei der Untersuchung stießen die Ermittler auf eine ausformulierte – aber nicht abgeschickte – Anzeige gegen Rainer Koch. Darin erhebt der Ex-DFB-Präsident die genannten Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt geht diesen nun nach. In wie Fern Rainer Koch Schuld zugesprochen werden kann, ist unklar. Um dies nun genauer unter die Lupe zu nehmen, ist die Behörde dazu verpflichtet, solchen Vorwürfen nachzugehen.

In einem Interview mit der „FAZ“ sagt er selbst: „Ich warte jeden Tag darauf, dass die Sache für mich beendet ist.“ Er fügt hinzu: „Diese Vorgänge werden auch unter massiver Verletzung von Persönlichkeitsrechten dazu genutzt, um meine Position, solange diese Dinge in der Luft hängen, so zu schwächen, dass ich den Amateurfußball nicht so stark vertreten kann, wie ich das gerne tun würde“, so Koch weiter.

 

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