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Rüdiger Ziehl: Zwischen Pokalglanz und Ligakrise bei Saarbrücken

Noch vor wenigen Wochen wurde die Mannschaft um Rüdiger Ziehl gefeiert, nachdem sie den deutschen Rekordmeister aus dem DFB-Pokal geworfen hatte. Jetzt werden die „Ziehl-Raus„-Rufe lauter. So reagiert der Coach auf den Unmut der Fans. 

„Es ist schon bemerkenswert, wie sich die Situation innerhalb weniger Tage verändert hat„, so Rüdiger Ziehl, Cheftrainer des 1.FC Saarbrücken, nach der 2:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München am vergangenen Wochenende. Nach der historischen Pokalsensation gegen den FC Bayern München ist der Alltag bei den Saarländern von Abstiegssorgen geprägt. Seit Ende September wartet der FCS in der Liga auf einen Sieg und liegt mit nur 15 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz der 3. Liga. Das anstehende Nachholspiel gegen Dynamo Dresden am kommenden Sonntag (19. November) ist daher von entscheidender Bedeutung. Zuvor steht am Mittwoch das Saarlandpokalspiel auf dem Programm.

„Es ist schwer zu erklären. Unsere Trainingswoche war tadellos„, so der 46-Jährige gegenüber „Magenta Sport“. Vor allem in den ersten 20 bis 25 Minuten habe seine Mannschaft das Spiel gegen 1860 München aus der Hand gegeben. Nach dem Schlusspfiff forderten einige Fans den Rücktritt von Rüdiger Ziehl. „Auch wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden„, macht der Fußballlehrer deutlich. Auch die Zuschauer signalisieren ihre Unzufriedenheit. „Letztlich konzentriert sich dieser Unmut auf eine Person„, weiß Ziehl

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