Ganz oben auf der Einkaufsliste des 1.FC Magdeburg steht ein kreativer Kopf fürs Zentrum. Mit Mario Kvesic hätte man genau diese Person. Doch nun wurde das Angebot von Magdeburg zurückgezogen.
Mario Kvesic will unbedingt beim 1.FC Magdeburg bleiben. So sagte sein Berater Nico Klemens: „Mario hätte Bock auf den Verein, weil er nach der Corona-Pause und seinen Verletzungen endlich auch zeigen konnte, was er kann. Er fühlt sich mit seiner Familie wohl in Magdeburg, deshalb sind wir auf dem Markt bislang auch nicht weiter aktiv geworden.“ Demnach wurde dem 28-Jährigen auch bereits ein Angebot von Magdeburgs-Boss Mario Kallnik unterbreitet.
Finanzieller Aspekt spielt eine Rolle
Berater Klemens: „Wir haben ein Angebot bekommen, aber das wurde von Magdeburger Seite wieder zurückgenommen.“ Doch warum? „Corona hat vieles verändert. Auch den Spielermarkt. Man muss da auch Verständnis für die Vereine haben. Fußball lebt von der Wirtschaft und wenn die Wirtschaft krankt, fehlt auch die Wirtschaftskraft im Verein. Wenn morgen die Bundesregierung sagen würde, es sind wieder Zuschauer zugelassen, würde Mario Kallnik vermutlich sofort anrufen„, so der Berater.
Bedeutet im Klartext, dass man zwar Kvesic gerne halten möchte, dass Risiko aber zu hoch sei, einen Topspieler dieser Klasse mit finanziell gutem Gewissen wieder unter Vertrag zu nehmen.
