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Waldhof rechnet im Worst-Case mit einem Schaden von bis zu fünf Millionen Euro

SV Waldhof Mannheim - Carl-Benz-Stadion

Die Corona-Krise trifft vor allem die Vereine in der 3. Liga hart. So auch den SV Waldhof Mannheim, der mit einem Schaden von bis zu fünf Millionen Euro rechnet.

Während der SV Waldhof Mannheim noch zu den Vereinen in der 3. Liga gehört, die in der sechswöchigen Testphase vor Fans spielen durften, mussten andere Vereine in die Röhre schauen. Gegenüber dem „Mannheimer Morgen“ äußerte sich nun Geschäftsführer Markus Kompp und spricht von einer Katastrophe. „Ohne Zuschauereinnahmen sind wir auf Dauer nicht überlebensfähig.“ Was den Dezember angeht, hofft Kompp, dass wieder Zuschauer in das Stadion dürfen, „seien es 500 oder 20 Prozent der Stadionkapazität.“

Sponsoring stark betroffen

Angesprochen auf die Frage, warum ihm die 500 Zuschauer so wichtig sind, entgegnet er: „Wir haben vier Einnahmequellen: Catering und Zuschauereinnahmen sind komplett weggebrochen, das Fanartikel-Geschäft läuft zum Glück sehr gut online, aber bei 0 Zuschauern ist das Sponsoring stark betroffen. Wir müssen einfach die VIPs ins Stadion lassen können. Wenn uns dieser Einnahmeposten auch noch verlorenginge…“

Sollte die Saison im Worst-Case-Szenario ausschließlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, so muss man auch beim Waldhof Mannheim vom schlimmsten ausgehen, dass weiß auch komm und sagt weiter: „Ich sehe den Schaden in diesem ‚Worst-Case‘-Fall bei bis zu fünf Millionen Euro – das wären etwas mehr als 50 Prozent der Gesamteinnahmen.“ Nicht nur der SV Waldhof Mannheim hat mit finanziellen Problemen zu kämpfen, sondern auch viele andere Vereine der 3. Liga. Sollte die Situation bis Januar oder Februar nicht verbessern, „muss auf jeden Fall eine neue Corona-Hilfe vom Bund kommen.“

Im Gegensatz zum Halleschen FC, plant man beim SV Waldhof Mannheim keine erneute Kurzarbeit für die Mitarbeiter.