Der 1.FC Magdeburg und Maik Franz gingen vor rund vier Monate getrennte Wege. Nun spricht er sein Schweigen.
„Ich kann nicht nachvollziehen, dass sie mich jetzt wieder ins Spiel bringen. Sie sind gerade dabei, den Wagen mit 180 km/h gegen die Wand zu fahren, doch ich bin seit vier Monaten raus„, so der ehemalige Sportchef gegenüber der „Sport Bild“ und „Bild„. Doch warum teilt Maik Franz nun gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber aus? Der Auslöser dafür soll offenbar ein Seitenhieb vom FCM-Aufsichtsrats-Chef Lutz Petermann sein, der sich zu Wochenbeginn über die Suche nach einem neuen sportlichen Leiter wie folgt äußerte: „Wir haben mit Maik Franz ein Experiment gemacht, wollten einen jungen Mann in die Position bringen. Am Ende des Tages hat es nicht zu 100 Prozent funktioniert.“
Maik Franz gesteht sich eigene Fehler selbst ein
Das Franz Fehler gemacht, will er selbst nicht abstreiten und gesteht diese selbst auch ein. Trotz alldem kann er nicht verstehen, „wie verzweifelt die Verantwortlichen des 1.FC Magdeburgs sein müssen, dass sie mich mit der aktuell katastrophalen Situation in Verbindung bringen?“ Und er verdeutlicht auch noch einmal: „Und noch mal zur Erinnerung: Ich bin seit vier Monaten nicht mehr dabei. Mich als gescheitertes Experiment zu bezeichnen, ist schon sehr fragwürdig, da ich 48 Prozent des Aufstiegskaders in die 2. Liga zusammengestellt.“
Mit dem ehemaligen Sportchef ist man damals im Jahr 2018 in die 2. Liga aufgestiegen. Anschließend folgte der Abstieg in die Drittklassigkeit und Platz 14 in der Folgesaison. Mit lediglich vier Zählen aus acht Spielen befindet man sich derzeit auf dem letzten Tabellenplatz, die Lage spitzt sich zu. Versöhnliche Worte findet Franz dann doch noch und sagt abschließend: „Ich wünsche dem 1. FC Magdeburg alles erdenklich Gute, doch dafür sollten sie sich jetzt mal auf sich selbst konzentrieren.“

