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1.FC Magdeburg: Vorerst aufatmen bei Thomas Hoßmang

Foto: Axel Kammerer

Es stand für den Cheftrainer der Magdeburger viel auf dem Spiel gegen den FC Bayern München II. Mit dem Sieg fiel eine riesen Last von dem 53-Jährigen. Doch wie geht es nun weiter?

Die Erleichterung bei Thomas Hoßmang nach dem Schlusspfiff war riesig. Nicht verwunderlich, dass er mit Tränen zu kämpfen hatte. Die letzten Wochen haben Hoßmang deutlich zugesetzt. „Es geht nicht um mich, sondern immer um die Mannschaft. Ich bin ein Teil dieses Vereins über eine gewisse Zeit jetzt“, so Hoßmang gegenüber dem „MDR“ nach dem 2:1-Erfolg über die kleinen Bayern und sagt weiter: „Es ist einfach wichtig, dass das jetzt so eingetreten ist. Es war immer die Rede davon, dass wir keinen Dampf haben. Aber es ging einfach um den Kopf.“

Zukunft von Hoßmang trotz Sieg ungewiss 

Das Thema rund um seine Person wird dennoch nach wie vor Bestand haben. Trotz des Erfolges, war der Auftritt der Magdeburger lange nicht überzeugend. Letztlich belohnte man sich mit einer deutlichen Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit. Vor allem aber die kämpferische Leistung ist das, was der Coach von seinen Jungs sehen will. Und genau das hatte in den letzten Spielen gegen Mannheim und Wiesbaden noch gefehlt. Ob Hoßmang künftig nun wieder in Ruhe weiter arbeiten kann, bleibt abzuwarten.

Mit einer Niederlage im Abstiegsduell gegen den 1.FC Kaiserslautern, könnten wieder neue Zweifel aufkommen. Fraglich ist auch, ob der neue Sportdirektor Otmar Schork auf Hoßmang setzen wird. Stand heute steht zumindest fest, dass der 53-Jährige im Spiel gegen die Roten Teufel auf der Bank sitzen wird.