,

Waldhof Mannheim: Keine Zuschauer bis Saisonende wäre der absolute Worst Case

SV Waldhof Mannheim - Carl-Benz-Stadion

Die Corona- Krise trifft vor allem viele Drittligisten hart. Im Vergleich zu anderen Vereinen ist neben dem F.C. Hansa Rostock, auch der SV Waldhof Mannheim finanziell gut aufgestellt. Sollte sich die Situation jedoch über den Dezember hinaus nicht verbessern, müsste man ein neues Maßnahmenpaket erstellen. 

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie, rechet der SV Waldhof Mannheim in der laufenden Spielzeit, mit hohen finanziellen Einbußen. „Es könnten fünf Millionen weniger Umsatz werden„, so der Geschäftsführer Markus Kompp gegenüber der „Rhein-Neckar Zeitung„. Weiter sagt er: „Unser Gesamtumsatz für die ganze letzte Saison lag bei etwas unter zehn Millionen. Das heißt, dass das Geld eigentlich nach sechs Monaten aufgebraucht wäre. Es muss also schnell etwas geschehen. Wenn sich die Situation über den Dezember hinaus nicht verbessert, müsste wieder ein neues Maßnahmenpaket erstellt werden, um die Vereine zu unterstützen.“

Drei Einnahme-Säulen sind weggebrochen 

Demnach schaffe man es „noch eine gewisse Zeit ohne neues Fremdkapitel. Wir sind besser aufgestellt als viele andere Drittligisten. Wir haben gut gewirtschaftet. Wenn uns die Corona-Krise in der letzten Saison nicht dazwischen gekommen wäre, hätten wir mehrere Millionen Gewinn gemacht und die hohen Verlustvorträge aus den drei Regionalliga-Jahren beinahe binnen eines Jahres komplett aufgearbeitet.“

Bei den Mannheimern gibt es demnach vier Einnahme-Säulen, bestehend aus Zuschauer, Catering, die Sponsoren und die Fanartikel. Lediglich der Fanartikel-Verkauf, dient derzeit als Einnahmequelle. Geisterspiele bis zum Saisonende, wäre für Markus Kompp „der absolute Worst Case„. Für diese Saison hat man bei den Mannheimern keine sportlichen Ziele ausgegeben. An erste Stelle steht das wirtschaftliche überleben.