Der 1.FC Kaiserslautern hat das gestrige Südwest-Derby gegen den SV Waldhof Mannheim für sich entscheiden können. Cheftrainer Patrick Glöckner hadert nach der Partie mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung.
Unter dem neuen Coach Marco Antwerpen, zeigte die Mannschaft der Roten Teufel, ein komplett neues Gesicht. Bereits nach 20 Minuten führte man gegen die noch in diesem Jahr unbesiegten Mannheimer mit 2:0. Nicht nur nach vorne hat man immer wieder Nadelstiche gesetzt, sondern auch hinten hat man kaum eine Torchance gegen die sonst so gefährliche Offensive der „Buwe“ zugelassen. Die Mannheimer haben nie so richtig Zugriff auf die Partie bekommen.
Schiedsrichterentscheidungen nicht der einzige Grund
Der Cheftrainer Patrick Glöckner, hatte besonders eine Szene im Gedächtnis, für die es hätte Rot geben müssen. Mit beiden Beinen voraus grätscht Winter-Neuzugang Anas Ouahim den Verteidiger der Mannheimer Gerrit Gohlke um und sah dafür nur die gelbe Karte, sehr zum Unmut von Glöckner. „Da brauchen wir keine zwei Meinungen, beide Beine gehen voraus. Das ist im Regelwerk festgelegt, ganz klar gefährliches Spiel. Ich denke, wenn der Schiedsrichter das jetzt nochmal sieht, wird er auch anders entscheiden.“ Nach Sicht der „Bild“, sah dies nach der Partie auch Marco Antwerpen so. Außerdem hat Glöckner unmittelbar vor dem 0:1, einen Ellbogenschlag von Pourié an Marco Schuster gesehen.
Doch die Niederlage einzig allein am Schiedsrichter fest zu machen, dass will Glöckner nicht und gesteht sich ein: „Es geht immer nur um uns und da gilt es auch keine Ausreden zu suchen. Wir müssen gucken, was haben wir in dem Spiel schlecht gemacht und was haben wir gut gemacht. Und die Dinge, die wir vielleicht in dem Spiel haben liegen lassen, die müssen wir im nächsten Spiel wieder mitnehmen„, so der 44-Jährige nach dem Spiel auf der Pressekonferenz.



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