Start Vereine Dynamo Dresden Türkgücü München: Hasan Kivran kontert Kritik aus Dresden

Türkgücü München: Hasan Kivran kontert Kritik aus Dresden

Ralf Becker, Sport-Geschäftsführer der SG Dynamo Dresden, hatte bereits vor wenigen Tagen seine Bedenken über Spielergehälter in der 3. Liga geäußert und dabei als Ursachen unter anderem Modelle wie den KFC Uerdingen und Türkgücü München genannt. Hasan Kivran, Türkgücü-Investor, wehrt sich nun gegen diese Aussagen.

In einem Interview mit dem „Kicker“, äußert sich Sport-Geschäftsführer Ralf Becker und übte Kritik an Investorengeführten Klubs wie Türkgücü München und dem KFC Uerdingen. Demnach würden diese Teams ihre Spieler mit sehr hohen Gehältern locken. „Es gibt einfach Konstrukte, die wahnsinnig viel Geld ausgeben, den Markt verrückt machen. Und am Ende ist es dann doch immer so, dass der eine oder andere die Lust verliert. Das ist eine Sache, die finde ich sehr schädlich„, so Becker.

Hasan Kivran möchte, Investor von Türkgücü München, möchte das ganze so nicht auf sich sitzen lassen und kontert. „Bei einer ähnlichen Kadergröße wie wir sie haben, aber dem doppelten Gesamtetat für die Mannschaft, kauft Dynamo Dresden mit seinen Gehältern die Liga kaputt und setzt extreme Maßstäbe für Drittliga-Topspieler.“ Damit will Kivran auf den Umbruch anspielen, der nach dem Abstieg stattgefunden hatte. „Wenn überhaupt, dann ist es (neben anderen Vereinen) Dynamo Dresden, das mit großen Geldern Spieler anlockt„, so Kivran weiter. „Aber auch in diesem Fall würde ich nicht von einem unfairem Wettbewerb sprechen. Ein fragwürdiges Geschäftsgebaren? Um darauf einzugehen, muss Herr Becker dies genauer definieren.“

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