Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga, hat ein großer Umbruch bei der SGD stattgefunden. In diesem Sommer soll jedoch nicht so viel passieren.
In einem Interview mit der „sächsischen“ äußert sich Ralf Becker, Geschäftsführer Sport bei der SG Dynamo Dresden, um die bevorstehende Sommertransferperiode und will den Großteil der Mannschaft am liebsten mit in die 2. Bundesliga mitnehmen, sofern der Aufstieg gelingt. „Erst einmal müssen wir den Aufstieg schaffen. Wir hatten im Sommer eine fast komplett neue und sehr junge Mannschaft zusammengestellt und den Neuzugängen längerfristige Verträge gegeben. Sie sollen sich bei uns entwickeln. Das heißt, dem Großteil von ihnen würden wir auch in der 2. Bundesliga das Vertrauen schenken, weil wir von ihnen total überzeugt sind. Trotzdem würden wir punktuell etwas tun„, so Becker.
Fehlende Zuschauereinnahmen haben Spuren hinterlassen
Erst einmal muss jedoch der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen. Derzeit führt man die Tabellenspitze mit 58 Punkten an. Die Konkurrenz steht aber in den Startlöchern. Lediglich ein Punkt trennt den Tabellenführer von dem F.C. Hansa Rostock und dem FC Ingolstadt. Unabhängig davon, möchte man im Sommer „erst einmal alles etwas langsamer gehen, viele warten ab, wie sich die Lage entwickelt. Deshalb haben wir da auch keine Eile. Insgesamt gehe ich fest davon aus, dass sich die Ablösesummen und Gehälter anpassen werden – nach unten. Das Niveau war vor Corona wahnsinnig hoch, und es muss auch nicht gleich von heute auf morgen sinken. Aber es wird einen schleichenden Prozess geben“ so Becker gegenüber der Zeitung.
Auch bei der SGD haben die fehlenden Zuschauereinnahmen Spuren hinterlassen, so dass man erst einmal abwarten muss, wie sich die Lage bis zum Sommer hinaus entwickeln wird.
