Aufgrund der Corona-Krise musste der 1.FC Magdeburg so wie viele andere Vereine, seine Heimspiele vor leeren Rängen austragen. In einem Interview gibt Geschäftsführer Mario Kallnik nun einen Einblick in das finanzielle Geschehen.
Lediglich zu Saisonbeginn konnten die Magdeburger fünf Spiele vor Zuschauern austragen. Aufgrund der ausbleibenden Einnahmen durch Tickets, drohte ein Verlust von rund drei Millionen Euro. Die Magdeburger konnten diesen jedoch abwenden. Wie nun Geschäftsführer Mario Kallnik in einem Interview gegenüber der „Bild“ sagt, habe man die Hausaufgaben im Verein gemacht „und gesagt, dass wir drohende Verluste zum Großteil über Fördergelder zurückholen können. Das ist uns gelungen.“ Weiter sagt er, „dass wir am Ende eine schwarze Null haben werden.“
Stand heute dürfen zu Saisonbeginn wieder Zuschauer ins Stadion. Beim Verein selbst rechnet man dennoch mit einem Verlust. „Die Gremien des Vereins haben sich entschieden, in Betracht der wirtschaftlichen Situation den sportlichen Bereich zukünftig weiter zu stärken und daher ein angemessenes wirtschaftliches Risiko im Sinne der sportlichen Weiterentwicklung zu vertreten„, so Kallnik weiter.


