Dass man im DFB-Pokal in der ersten Runde den Karlsruher SC (2:1), in der zweiten Runde die Bayern (2:1) und in der dritten Runde Eintracht Frankfurt (2:0) aus dem Wettbewerb wirft, hätte wohl niemand erwartet. Was aber, wenn die Saarländer sogar das Finale erreichen und am Ende den Titel holen?
Allein mit diesen drei Siegen hat der 1. FC Saarbrücken bereits über 3,2 Millionen Euro eingenommen. Hinzu kommen 45 Prozent der Einnahmen aus Ticketverkäufen und Bandenwerbung. Nächster Gegner ist der Bundesligist Borussia Mönchengladbach. Gewinnt man auch dort, gibt es noch einmal knapp 3,5 Millionen Euro Siegprämie. Und wenn man am Ende sogar das Finale erreicht und den Titel holt? Geht man davon aus, dass der 1. FC Saarbrücken nun alle seine Spiele gewinnt, würde man insgesamt rund 11 Millionen Euro Preisgeld erhalten was knapp doppelt so viel wäre, wie der aktuelle Kaderwert der Saarländer (6,58 Millionen Euro).
Doch jetzt wird es ernst. Als DFB-Pokalsieger wäre der Drittligist aus Saarbrücken direkt für die Europa League qualifiziert. Allein für die Teilnahme würden sie rund 3,5 Millionen Euro kassieren. Ein DFB-Pokalsieg würde den Wert des Kaders verdreifachen, aber nicht nur das, man würde auch gegen europäische Topklubs spielen.



2 Kommentare
Sachlich, fair und direkt über die 3. Liga diskutieren.
Es war schon beachtlich und gewiss eine Leistung! Nun aber solltet ihr den Ball flach halten, denn alles andere kommt überheblich rüber. Anstatt sich über die Leistung zu freuen, werden die Dollarscheine in den Augen derer, die schon ernsthaft vom Pokal träumen immer größer. Schaut lieber, dass ihr in der 3. Liga bleibt, oder besser, macht es Elversberg nach und arbeitet daran aufzusteigen.
In diesem Sinne, Ball flach halten und sich am jetzigen Erfolg freuen, wäre meine Empfehlung.
Träumen darf man ja immer. Klar, ist man immer mit Daumendrücke bei dem Underdog – aber die Wahrscheinlichkeiten, aus dem Wettbewerb rauszufliegen werden immer größer. Der FCS wird seinen Weg gehen, so wie er es schafft.
Aber wichtig wäre auch, in der Liga noch was zu stemmen.