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Abschied vom Rasentausch: Ludwigsparkstadion wählt nachhaltige Lösungen

Die Herausforderungen, denen sich das Saarbrücker Ludwigsparkstadion in den vergangenen Wochen stellen musste, sind bezeichnend für die Widrigkeiten des Freiluftsports. Die anhaltenden Regenfälle haben den Rasen in einen Zustand versetzt, der alles andere als ideal ist. Besonders deutlich wurde dies, als das Spiel gegen Dresden in der Halbzeitpause abgebrochen werden musste – ein klares Zeichen für Handlungsbedarf. Doch einen neuen Rasen wird es vorerst nicht geben. 

In der Diskussion um die Zukunft des Spielfeldes, stand zunächst ein kompletter Austausch des Rasens im Raum. Angesichts der geschätzten Kosten von 100.000 Euro und der Tatsache, dass der Winter nicht die beste Jahreszeit für das Anwachsen eines neuen Rasens ist, wurde diese Lösung jedoch vorerst verworfen. Stattdessen konzentriert man sich nun auf alternative Maßnahmen zur Verbesserung der Rasenqualität. Ein Sprecher der Stadt sagte der „Bild„-Zeitung: „Wir beobachten den Rasen im Ludwigsparkstadion sehr genau. Zuletzt haben wir gezielt Maßnahmen ergriffen wie das Aerifizieren mit Druckluftlanzen und das Einbringen von Füllgranulat, um die Drainage zu verbessern„.

Ludwigsparkstadion: Intensive Pflege zeigt sichtbare Erfolge

Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend. Der Sprecher fügte hinzu, dass bereits „deutliche Verbesserungen“ sichtbar seien. Für die spielfreie Zeit sind weitere Pflegemaßnahmen geplant, darunter intensiveres Aerifizieren und Besprengen, Aufbringen von Sand, Schleppen und Walzen des Rasens sowie Nachsaat in besonders beanspruchten Bereichen. Möglicherweise wird der Rasen im Sommer ausgetauscht, aber bis dahin versuchen die Verantwortlichen alles, um das Beste aus der aktuellen Situation zu machen.

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