Die Realisierung des Profi-Campus des 1. FC Saarbrücken scheint in immer weitere Ferne zu rücken. Eine entscheidende Sitzung wurde erneut vertagt, der Streit zwischen der Stadt und dem Projektentwickler Maxi-Sports bleibt ungelöst. Auch die illegale Ablagerung von 4000 Kubikmetern Boden bleibt vorerst ohne Konsequenzen.
Eine für Mitte November geplante Sitzung des Rechtsausschusses, in der über den Bauantrag von Maxi-Sports entschieden werden sollte, wurde laut einem Bericht des „SR“ aus terminlichen Gründen auf Mitte Januar verschoben. Erst nach einer Entscheidung könnten Maßnahmen wie die Beseitigung des illegal abgelagerten Erdreichs eingeleitet werden.
Streit zwischen Stadt und Maxi-Sports
Maxi-Sports, ein Unternehmen mit engen Verbindungen zum FCS-Vorstand, hatte einen Antrag für den Bau eines Trainingszentrums gestellt, der von der Stadt abgelehnt wurde. Maxi-Sports legte daraufhin Berufung ein. Die Stadt wirft dem Unternehmen zudem vor, ohne Genehmigung gebaut und 4.000 Kubikmeter Erde illegal auf städtischem Grund aufgeschüttet zu haben.
Zukunft des Profi-Campus ungewiss
FCS-Präsident Hartmut Ostermann distanzierte sich öffentlich von dem Projekt und sprach von geringen Realisierungschancen. Auch eine notwendige Nutzungszusage des Vereins für den Proficampus steht noch aus. Diese war aber Voraussetzung für eine mögliche Änderung des Bebauungsplans.



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