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Wer kontrolliert Fortunas Neustart? Fünf Aufsichtsratssitze stehen zur Wahl

Bei Fortuna Düsseldorf entscheidet sich im November auch, wer den Neustart in der 3. Liga künftig kontrolliert. Fünf Plätze im Aufsichtsrat werden von den Mitgliedern neu besetzt. Wenige Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist ist weiterhin offen, ob der Vorsitzende Björn Borgerding und sein Stellvertreter Sebastian Fuchs erneut antreten.

Wahl nach einem unruhigen Sommer

Der Abstieg hat bei Fortuna nicht nur den Kader verändert. Im Mai trennte sich der Verein von Sportvorstand Sven Mislintat und übertrug Samir Arabi die sportliche Verantwortung. Später bestellte der Aufsichtsrat Michael Staade zum Finanzvorstand. Diese Entscheidungen prägen die Debatte über die Arbeit des Gremiums. Borgerding räumte nach dem Abstieg selbst Fehler im Aufsichtsrat und im Vorstand ein.  Am 15. November können die stimmberechtigten Mitglieder bei der Mitgliederversammlung über fünf Aufsichtsratssitze abstimmen. Kandidaturen müssen bis spätestens 4. Oktober eingereicht werden. Jede vorgeschlagene Person benötigt die Unterstützung von mindestens drei stimmberechtigten Mitgliedern und muss der Kandidatur schriftlich zustimmen.

Zwei Kandidaturen gemeldet, drei Entscheidungen offen

Nach Informationen der „BILD„ haben Tim Greiner Mai und Horst Peters ihre erneute Kandidatur bereits beim Wahlausschuss hinterlegt. Ob Dirk Böcker ebenfalls weitermachen will, sei noch offen. Dasselbe gilt dem Bericht zufolge für Borgerding und Fuchs: Eine Entscheidung der beiden über eine erneute Kandidatur ist bislang nicht bekannt. Damit steht noch nicht fest, welche der bisherigen gewählten Aufsichtsräte sich im November tatsächlich dem Votum der Mitglieder stellen.

Gerade bei der Aufsichtsratsspitze dürfte die Wahl aufmerksam verfolgt werden. Borgerding und Fuchs standen nach den Personalentscheidungen und beim Mitgliederforum im Juni in der Kritik. Wie die Mitglieder ihre Arbeit beurteilen, zeigt sich allerdings erst, wenn die Kandidaten feststehen und abgestimmt wird.

Ein weiterer Sitz wird später besetzt

Unabhängig von den fünf Wahlplätzen verlässt Martina Voss-Tecklenburg den Aufsichtsrat zum 30. September, weil sie Trainerin beim FC Zürich wird. Der Wahlausschuss will ihren frei werdenden Sitz erst nach der Wahl am 15. November neu besetzen. Peter Frymuth wurde bereits erneut in das Gremium berufen; auch Christophe Jéhan gehört zu den berufenen Mitgliedern.  Zunächst bringt der 4. Oktober Klarheit darüber, wer zur Wahl antreten möchte. Im November liegt die Entscheidung über die fünf zu wählenden Sitze dann bei Fortunas Mitgliedern und damit auch darüber, welche bisherigen Kontrolleure den Weg des Drittligisten weiter begleiten.

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