Ob Dominique Heintz beim nächsten Drittliga-Spiel wieder zum Düsseldorfer Kader gehören kann, bleibt offen. Nach einem Bericht der „Bild“ soll eine MRT-Untersuchung am Montag Aufschluss darüber geben, ob der Innenverteidiger auf den Trainingsplatz zurückkehren kann. Bei einem günstigen Verlauf könnte zuvor noch der Niederrheinpokal eine Gelegenheit für erste Einsatzminuten bieten.
Pokalauftritt als möglicher Zwischenschritt
Bevor Fortuna am 11. Oktober den SC Verl zum nächsten Ligaspiel empfängt, steht am Dienstag das Achtelfinale im Niederrheinpokal an. Gegner am Flinger Broich ist der siebtklassige Düsseldorfer SC, gespielt wird um 19.30 Uhr. Nach Informationen der „Bild“ ziehen die Verantwortlichen einen kurzen Einsatz von Heintz in dieser Begegnung in Betracht. Daraus lässt sich allerdings noch kein Comeback-Termin ableiten. Zunächst muss die Untersuchung zeigen, wie sich die Situation im betroffenen Oberschenkel entwickelt hat. Erst anschließend soll über eine Rückkehr auf den Rasen entschieden werden. Entsprechend ungewiss ist auch, ob Heintz gegen Verl dabei sein kann. Das Heimspiel beginnt ebenfalls um 19.30 Uhr.
Auch während der Pause fehlt Heintz im Training
Trainer Alexander Ende hatte darauf gehofft, die dreiwöchige Unterbrechung des Ligabetriebs für die Rückkehr seines Abwehrspielers nutzen zu können. Bereits vor der Pause äußerte sich der 47-Jährige jedoch zurückhaltend und vermied eine feste Prognose. Bislang hat sich diese Vorsicht als berechtigt erwiesen: Auch in der vergangenen Woche stand Heintz noch nicht wieder auf dem Trainingsplatz. Seine Rehabilitation hatte der Verteidiger zunächst in Köln absolviert, wo er weiterhin wohnt. Inzwischen arbeitet er wieder bei Fortuna daran, die Beschwerden hinter sich zu lassen. In seiner bisherigen Laufbahn war der 33-Jährige nicht durch eine besondere Verletzungsanfälligkeit aufgefallen.
Ein erfahrener Neuzugang bleibt außen vor
Für Düsseldorf bedeutet die Ausfallzeit, dass ein wichtiger Bestandteil der sommerlichen Kaderplanung bislang kaum zum Tragen kommt. Heintz wechselte nach dem Abstieg ablösefrei zur Fortuna und brachte die Erfahrung aus 220 Bundesliga- sowie 91 Zweitligaspielen mit. Entsprechend sollte der ehemalige Kölner dem Neustart in der 3. Liga Stabilität verleihen. Tatsächlich kam er nur in den ersten beiden Saisonspielen zum Einsatz. Anschließend verpasste er wegen seiner Oberschenkelprobleme fünf Ligapartien.
Für den angestrebten Angriff auf die oberen Tabellenplätze wäre ein verfügbarer Heintz deshalb eine wertvolle zusätzliche Option. Vorerst bleibt für Fortuna aber die medizinische Frage entscheidend: Lässt der nächste Befund die Rückkehr ins Training zu?



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