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Umbruch im Aufsichtsrat: Zwei Fortuna-Spitzenfunktionäre hören auf

Bei Fortuna Düsseldorf steht nicht nur sportlich ein Umbruch bevor. Auch an der Spitze des Aufsichtsrats wird es im November einen personellen Neuanfang geben. Der bisherige Vorsitzende Björn Borgerding und sein Stellvertreter Sebastian Fuchs werden nicht erneut für das Kontrollgremium kandidieren.

Damit endet für das Duo eine mehrjährige Amtszeit in verantwortlicher Position. Borgerding und Fuchs hatten Anfang 2020 die Führung des Aufsichtsrats übernommen – damals spielte Fortuna noch in der Bundesliga. Inzwischen ist der Klub bis in die 3. Liga abgestiegen und steht vor einer umfassenden Neuaufstellung.

Borgerding und Fuchs ziehen sich zurück

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, haben sich sowohl der 44-jährige Borgerding als auch der 49-jährige Fuchs gegen eine erneute Kandidatur entschieden. In einer Erklärung machten beide deutlich, dass ihnen dieser Schritt nicht leichtgefallen sei. Gerade nach dem Abstieg in die 3. Liga war die Arbeit der Klubführung und damit auch des Aufsichtsrats verstärkt in den Fokus geraten. Nun machen zwei der prägendsten Verantwortlichen des Kontrollgremiums den Weg für eine neue Besetzung frei. Auch Dirk Böcker wird dem künftigen Aufsichtsrat nicht mehr angehören. Der frühere Fortuna-Kapitän war acht Jahre Mitglied des Gremiums.

Fünf Mandate werden neu vergeben

Damit steht Fortuna bei der nächsten Wahl vor größeren Veränderungen. Im November müssen insgesamt fünf Positionen im Aufsichtsrat neu besetzt werden. An Interessenten mangelt es offenbar nicht. Mehr als zehn Bewerber sollen ihre Unterlagen für eine Kandidatur eingereicht haben. Zu ihnen gehören nach Angaben der „Rheinischen Post“ unter anderem der frühere Metro-Chef Steffen Greubel, Ex-Thalia-Geschäftsführer Michael Busch sowie Messe-Geschäftsführer Marius Berlemann. Die Zusammensetzung des künftigen Gremiums dürfte damit deutlich anders aussehen als bisher.

Frymuth kehrt in den Aufsichtsrat zurück

Ein bekanntes Gesicht steht bereits als neues Mitglied fest. Der Wahlausschuss hat den früheren Fortuna-Vorstandsvorsitzenden und heutigen DFB-Vizepräsidenten Peter Frymuth erneut in den Aufsichtsrat berufen. Darüber hinaus muss noch ein weiterer Platz durch den Wahlausschuss vergeben werden. Martina Voss-Tecklenburg war zuletzt aus dem Gremium ausgeschieden, sodass auch ihre Position neu besetzt werden muss.

Für Fortuna fällt der personelle Wechsel in eine sportlich schwierige Phase. Nach dem Absturz in die 3. Liga geht es für den Verein nicht nur darum, auf dem Platz wieder Stabilität zu gewinnen. Auch in den Führungsgremien beginnt eine neue Etappe. Wer künftig an der Spitze des Aufsichtsrats steht, wird sich bei der anstehenden Neuordnung im November entscheiden.

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