Dieses Jahr geht es für den 1.FC Magdeburg um nichts anders als den Klassenerhalt. Ex-Torjäger und Klubikone Joachim Streich fehlt der Glaube daran.
An einen Abstieg in die Regionalliga, daran möchte man beim 1.FC Magdeburg nicht denken. Am Wochenende trifft man auf die SG Dynamo Dresden. Es könnte gleichzeitig zum Endspiel für Cheftrainer Thomas Hoßmang werden. Joachim Streich, Ex-Torjäger des 1.FCM äußerte sich nun in einem Interview mit der „Bild“ über die aktuelle Lage und sagt: „Jetzt könnte man ein Signal setzen, aber mittlerweile fehlt auch mir der Glaube daran. Dabei bin ich eigentlich immer Optimist.“
Streich sieht keine Entwicklung
Dabei sind die Magdeburger derzeit punktgleich mit dem 1.FC Kaiserslautern (21), die sich auf dem ersten Nichtabstiegsplatz befinden. Doch Streich liefert eine Begründung direkt mit und macht es auch am Trainer aus: „Wir agieren ja nicht unglücklich, sondern spielen seit Wochen schlecht. Ich habe auch nicht den Eindruck, dass da ein Team auf dem Platz steht. Und ich sehe keine Entwicklung, dass sich daran etwas ändert. Das ist beängstigend und macht mich traurig.“
Doch ihm alleine die Schuld daran zu geben wäre falsch, dass weiß auch die Klub-Ikone und fügt hinzu: „Auch ein Hansi Flick würde aus einem Ackergaul kein Rennpferd machen. Aber es gibt ja Leute, die für die Trainer- und Spielerverpflichtungen verantwortlich sind. Und wenn man nur Mittelmaß holt, kann man auch nicht mehr erwarten…“

