Wird die SG Dynamo Dresden nach dem F.C. Hansa Rostock die zweite Mannschaft in Deutschland sein, die wieder vor Fans spielen wird? Jürgen Wehlend, Geschäftsführer der SGD hofft auf bis zu 10.000 Fans.
Bereits vor einigen Wochen hat es der F.C. Hansa Rostock vorgemacht und gezeigt, dass es möglich ist, wieder vor Zuschauern zu spielen. Die SG Dynamo Dresden plant nun ebenfalls an einer Zuschauerrückkehr und das noch in dieser Spielzeit. In einem Interview mit dem „MDR“ sagt Wehlend nun: „Wir setzen auf ein Stufenkonzept, mit mindestens 20 Prozent Zuschauern im Stadion. Wir würden aber bei 10.000 Zuschauern ansetzen. Mit diesem Wert haben wir zuletzt hier gearbeitet. Das würden wir sukzessive steigern wollen. Es geht um unterschiedliche Szenarien mit Sitz- und Stehplätzen sowie Indoor und Outdoor.“
Feedback der Stadt ist offenbar positiv
Um sicherzustellen, dass die Stadionbesucher auch negativ sind, müssten im Vorfeld zahlreiche Testungen durchgeführt werden. „Das ist ganz wichtig. Die TU begleitet die Planung und die Auswertung und stellt diese dann gesamtgesellschaftlich zur Verfügung„, so der 54-Jährige. Das Feedback der Stadt soll bisher positiv ausgefallen sein. Der Geschäftsführer denkt hierbei aber nicht nur an den Profifußball, sondern die Normalität „in ein gesamtgesellschaftliches Leben zu finden, ist wichtig. Deswegen soll unser Modellprojekt auch nicht für die Blase Profifußball gelten, sondern auf dieser Basis soll Einkaufen oder Besuche von Gastronomie oder anderen Kultureinrichtungen möglich sein.“
Ob die SG Dynamo Dresden tatsächlich in dieser Spielzeit noch einmal vor Fans spielen darf, bleibt letztlich abzuwarten. Fest steht jedoch, die eigenen Anhänger dürften der Mannschaft im Saisonendspurt wohl die gewisse Motivation geben, die es benötigt für den direkten Wideraufstieg in die 2. Bundesliga.
