In einem packenden Heimspiel besiegte Dynamo Dresden den VfB Lübeck mit 7:2. Für Ahmet Arslan war es eine emotionale Rückkehr in die Heimat. Bejubelt von den Fans seiner Mannschaft, musste er sich gleichzeitig den Unmutsbekundungen der Gästefans stellen.
Die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte wurde für Arslan zu einem Triumphzug, als er beim Stand von 5:2 eingewechselt wurde und die Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion mit seiner Präsenz elektrisierte. Seine Leistung, die er mit einem Tor krönte, verlieh dem Spiel zusätzlichen Glanz. Während die etwas mehr als 26.000 Zuschauer seine Leistung feierten, zeigten die Fans des VfB Lübeck ihre Missbilligung mit einem beleidigenden Banner, das offenbar auf Arslans früheren Wechsel zum direkten Konkurrenten Holstein Kiel anspielte.
Beleidigungen im Schatten eines Kantersiegs
Arslan zeigte sich von den Anfeindungen unbeeindruckt und bedankte sich nach dem Spiel würdevoll und dankbar bei den Dynamo-Fans, die seine Rückkehr gefeiert hatten. Er vermied es, auf die negativen Äußerungen der Gästefans einzugehen und zeigte Größe, indem er seinem ehemaligen Verein Erfolg wünschte. In den sozialen Medien nahm er in einem Beitrag, in dem auch seine Mutter zu Wort kam, mit bemerkenswerter Gelassenheit Stellung zu den Beleidigungen.



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