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RWE plant Koschinat-Gespräche im Januar – Steegmann nennt Zeitplan

Foto: Lars Zimmermann

Rot-Weiss Essen hat den nächsten Sieg eingefahren, die Gespräche über die Zukunft seines Trainers sollen im Januar stattfinden. Marcus Steegmann hat den vereinbarten Zeitplan für eine mögliche weitere Zusammenarbeit mit Uwe Koschinat öffentlich erläutert. Eine neue Vertragsverlängerung gab er dabei nicht bekannt.

Steegmann bestätigt den vereinbarten Termin

Der Direktor Profifußball äußerte sich am Sonntag in der Halbzeitpause des Auswärtsspiels bei der SG Sonnenhof Großaspach gegenüber MagentaSport. „Wir haben gemeinsam ein klares Commitment, dass wir im Januar sprechen wollen“, sagte Steegmann. Er beschrieb das Verhältnis zum Cheftrainer als vertrauensvoll und betonte, dass beide Seiten an ihrer Absprache festhalten. Damit ist zunächst der Termin für die Gespräche geklärt. Welche Laufzeit ein neuer Vertrag haben könnte und wann eine Entscheidung fällt, geht aus Steegmanns Aussage nicht hervor.

Die Zusammenarbeit wurde bereits einmal verlängert

Koschinat arbeitet seit dem 12. Dezember 2024 an der Hafenstraße. Damals übernahm er eine Mannschaft auf Tabellenplatz 18, der drei Punkte zum rettenden Ufer fehlten. Am Ende der Saison 2024/25 stand Rang acht. Hinzu kam der Gewinn des Niederrheinpokals durch einen 2:1-Finalsieg beim MSV Duisburg. Am 9. Dezember 2025 gab RWE auf seiner Mitgliederversammlung die erste Vertragsverlängerung mit Koschinat bekannt. Auch Co-Trainer Dominik Ernst blieb über den Sommer 2026 hinaus. Die damalige Vereinsmitteilung beschrieb damit bereits den Wunsch nach Kontinuität auf der Trainerbank. Die nun angekündigten Gespräche betreffen den nächsten Schritt dieser Zusammenarbeit.

24 Punkte liefern sportliche Argumente

Die aktuelle Mannschaft steht nach zwölf Ligaspielen bei 24 Punkten. Durch das 1:0 in Großaspach festigte Essen den dritten Tabellenplatz; zum Führungsduo aus Viktoria Köln und MSV Duisburg fehlen zwei Zähler. Dickson Abiama erzielte den entscheidenden Treffer und zugleich sein erstes Saisontor. Auffällig ist dabei die defensive Bilanz: Sechsmal blieb RWE in der laufenden Ligaspielzeit ohne Gegentor, vier Siege endeten 1:0. Der jüngste Erfolg passt somit zu einer Mannschaft, die auch knappe Partien für sich entscheiden kann. Für die Bewertung der bisherigen Trainerarbeit sind das greifbare Ergebnisse.

Vor der nächsten Länderspielpause wartet nun das Heimspiel gegen Alemannia Aachen am Samstag, 7. November, um 14 Uhr. Danach tritt RWE am 15. November im Niederrheinpokal bei Ratingen 04/19 an. Für Koschinat und seine Spieler bleibt das Programm also konkret: zunächst weitere sportliche Aufgaben, anschließend zu dem vereinbarten Zeitpunkt die Gespräche über die gemeinsame Zukunft.

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