Nach Attacke auf Linienrichter reagiert die TuS Rüssingen und zieht den Spieler aus dem Verkehr

Bereits heute Mittag haben wir über die Partie TuS Rüssingen gegen SV Alemannia Waldalgesheim berichtet, wo es aufgrund einer Attacke gegen den Linienrichter zum Spielabbruch kam. Nun die Quittung, der Spieler wird aus dem Verkehr gezogen.

Die Mitteilungen über Attacken auf Schiedsrichter häufen sich in den letzten Wochen. Im Südwestpokal zwischen dem TuS Rüssingen und SV Alemannia Waldalgesheim kam es erneut zu Übergriffen gegen den Unparteiischen. Der 21-Jährige Yahya Sanyang wurde nach der Attacke auf den Linienrichter vom Verein suspendiert.

„Als Spielleiter des TuS Rüssingen fehlen mir, sowie allen anderen Verantwortlichen des Vereins, vor lauter Entsetzen über das gestrige Geschehen einfach die Worte. Auch einen Tag später befinden wir uns im Zustand einer Ohnmacht; das Geschehene ist immer noch nicht greifbar“, so Dedores in einem Interview gegenüber der Rheinpfalz.

„Die Tätlichkeit unseres Spielers dem Schiedsrichter gegenüber ist für uns nicht nachvollziehbar […]! Der Verein TuS Rüssingen toleriert keine Gewalt auf und neben dem Sportplatz und verurteilt die Tätlichkeit aufs Schärfste. Direkt nach dem Ereignis wurde der Spieler suspendiert und und wird für den TuS Rüssingen nicht mehr aktiv sein.“

Auch der Trainer von TuS Rüssingen meldete sich am heutigen Donnerstag zu Wort und sagt: „Wir haben uns gestern nach dem Spiel alle in einer Ausnahmesituation befunden, unter großem psychischem Stress. In der allgemeinen Hektik war meine Aussage direkt nach Spielschluss vielleicht etwas missverständlich. Ich wollte die Situation auf keinen Fall verharmlosen und verurteile das Verhalten des Spielers auf Schärfste.“

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