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Wie steht es um den VfB Lübeck? Thomas Schikorra äußert sich nun dazu

VfB Lübeck - Dietmar-Scholze-Stadion

Zuletzt wurde immer wieder darüber berichtet, dass sich durch die Coronakrise die finanzielle Lage beim VfB verschlechtert hat. Thomas Schikorra, Vorstandssprecher der Lübecker, gibt nun einen Einblick.

Aufgrund der aktuellen Lage, sind so einige Vereine in der 3. Liga von der Coronakrise finanziell betroffen. Darunter auch der Drittliga-Neuling aus Lübeck. Auf die Frage, inwieweit man sich Sorgen um den VfB machen muss, äußerte er sich wie folgt: „Sorgen muss man sich in diesen Tagen um viele Menschen sowie um Unternehmen und Betriebe machen. Dazu werden auch viele Vereine im Profifußball gehören, und der VfB macht da keine Ausnahme. Aber wir sind fest überzeugt, dass wir die schwierige Situation mit Hilfe aller Beteiligten meistern werden. Wir haben Partner, auf die wir uns verlassen können und die uns auch in der jetzigen Lage zur Seite stehen. Eine erneute Insolvenz droht uns nicht“, so Schikorra in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage.

VfB Lübeck bleibt weiterhin zahlungsfähig 

Diese Nachricht lässt die meisten VfB-Fans wohl aufatmen. Weiter sei der Verein außerdem „zahlungsfähig und wird das auch in den nächsten Monaten bleiben.“ Trotz allem, geht die anhaltende Pandemie auch nicht an Lübeck vorbei. Somit ist es nicht verwunderlich, dass man „mit erheblichen Einbußen“ rechnet. Die Saison war bereits durchfinanziert, coronabedingt aber rechnet man aber mit einem Defizit von 1,3 Millionen Euro gegenüber den Planzahlen. In diese Rechnung fallen 200.000 Euro für zusätzliche Hygienemaßnahmen und Corona-Tests. Pro Spiel, welches ohne Zuschauer stattfindet, kosten den Verein rund 60.000 Euro netto.

Sportlich hingegen konnte man sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Die Mannschaft von Rolf Landerl konnte die letzten drei Spiele allesamt gewinnen und befindet sich derzeit auf den 13. Tabellenplatz.