Zwar hat man einer der besten Offensivreihen in der 3. Liga, doch mit 29 Gegentreffer in 15 Spielen stellt man die schlechteste Defensive der Liga. Grund für Handlungsbedarf, dass sieht auch Sportchef Jochen Kientz so.
Bereits am Montag endet für die Mannheimer die kürzeste Winterpause in der Geschichte. Auf die „Buwe“ wartet im Januar ein echtes Mammutprogramm. Nicht verwunderlich, dass man nun so schnell wie möglich sich noch einmal breiter aufstellen möchte, vor allem was die Defensive angeht. Jesper Verlaat wird vorerst wieder Ende Januar zurückkehren. Mit Gohlke und Seegert stehen gerade einmal zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Sportchef Jochen Kientz äußerte sich nun gegenüber dem „Mannheimer Morgen“: „Ich habe so gehaushaltet, dass wir im Winter noch einmal nachlegen können. Wir haben noch ein, zwei Schüsse frei.“
Kientz sondiert den Markt
Das in der Abwehr der Mannheimer deutlicher Handlungsbedarf besteht, spiegelt sich wieder in der Tabelle wieder. Zwei Gegentore kassiert man im Schnitt pro Spiel. Bereits vor Weihnachten kam man zu dem Entschluss, dass man nach einem neuen Innenverteidiger Ausschau halten muss. „Wir haben gesehen, dass wir im Defensivbereich noch Bedarf haben. Wenn Jesper im Januar noch ausfallen sollte, wovon wir erst einmal ausgehen, müssen wir schon aufpassen“, so Kientz.
Fest steht aber auch, dass der Spieler der Mannschaft sofort weiterhelfen muss. „Er sollte nicht vereinslos sein, weil er dann kein Mannschaftstraining gehabt hat und noch einmal länger braucht, bis er an seinem Leistungsmaximum ist.“ Potenzielle Kandidaten kursieren derzeit noch nicht im Netz.


