Der FSV Zwickau steht nicht nur sportlich angeschlagen da, sondern auch die finanzielle Lage ist angespannt. Knapp 2 Millionen Euro müssen bis zum 21. Januar gegenüber dem DFB nachgewiesen werden. Im Worst-Case-Szenario droht sogar ein Punktabzug.
Noch im Juli wurde mitgeteilt, dass die Liquidität des Vereins gesichert sei. In einem Gespräch mit „TAG24“ äußert sich nun Vorstandssprecher Tobias Leege über die aktuelle Situation und sagt: „Die FSV Zwickau Spielbetriebsgesellschaft mbH hat die Auflage erhalten, bis 21. Januar den Zufluss weiterer Liquidität in Höhe von 1,891 Millionen Euro gegenüber dem DFB nachzuweisen. Zudem hat der Verband eine Transferauflage erteilt, die ebenfalls an den Nachweis weiterer Liquidität gebunden ist.“ Dem FSV Zwickau ist die Summe im Rahmen der jährlichen Nachlizenzierung mitgeteilt worden.
FSV Zwickau droht Punktabzug
„Aus im März geplanten Einnahmen für die Saison 2020/21 im Bereich Ticketing hat der DFB statt 1,5 Millionen Euro – die im Oktober 2020 schon auf 555.000 Euro korrigiert wurden – lediglich 200.000 Euro akzeptiert. Bei den geplanten Werbeeinnahmen von drei Millionen Euro wurden lediglich 2,38 Millionen berücksichtigt.“ Zum Zeitpunkt der Nachlizenzierung wurden einige bereits „verhandelte Sponsoringverträge seitens der Geldgeber noch nicht unterzeichnet“ und konnten somit nicht dem DFB vorgelegt werden.
Doch was bedeutet das nun im Klartext? „Die üblichen Sanktionen, die im Regelwerk des DFB vorgesehen sind, von Geldstrafe bis im worst case Punktabzug.“ Weiter sagt der Vorstandschef: „Aktuell besteht kein finanzieller Spielraum für weitere Transfers. Im Rahmen des Nachweises zusätzlicher Liquidität soll dieser Spielraum jedoch geschaffen werden.“

