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Türkgücü München: Peter Neururer sieht Dayat-Verpflichtung als Skandal an

Foto: xtranews.de

Peter Neururer, langjähriger Bundesligatrainer, spricht von einem Skandal was die Neuverpflichtung von Dayat bei Türkgücü München angeht.

Serdar Dayat spielte bereits in der Jugend für Türkgücü München, und wird zunächst bis zum Saisonende das Amt des Cheftrainers übernehmen. Wie jetzt nun bekannt wurde, soll es bei dem Erwerb der Fußballlehrer-Lizenz zu Ungereimtheiten gekommen sein. Wie die „SZ“ berichtete, haben Rudi Bommer (Interimstrainer bei Türkgücü München) und Peter Neururer sich im Jahre 2009 unabhängig voneinander beim DFB gemeldet, da Dayat die von ihnen aufgeführten Praktika gar nicht angetreten hatte.

Peter Neururer verärgert 

Demnach soll er sogar seinen Praktikumsbericht 1:1 aus dem Internet abgeschrieben haben. Der DFB sah zum damaligen Zeitpunkt jedoch keinen Grund, ihm wieder die Lizenz als Trainer zu entziehen. Nun meldet sich Kult-Coach Peter Neururer zu Wort und ist fassungslos. „Das war damals ein absoluter Skandal!“, so Neururer gegenüber Fussball Vorort/FuPa Oberbayern. Die Wut war ihm immer noch anzumerken, trotz der langen Zeit, die bereits vergangen ist: „Der hat alles verdient, aber mit Sicherheit nicht die Bundesliga-Trainer Lizenz. Der ist gar nicht zum Termin für das Praktikum erschienen und hat dann noch einen Praktikumsbericht abgegeben, wobei er gar nicht da war. Das habe ich dann dem DFB gemeldet.“

Serdar Dayat äußerte sich vor 12 Jahren wie folgt dazu: „Ich habe nicht die Chance erhalten, Einblicke zu bekommen, beim MSV Duisburg etwas zu lernen. Ich habe nie ein Praktikum gemacht – weil mich der Klub nicht gelassen hat„, sah sich der damals 40-Jährige in der Opferrolle. „Damit nehmen solche Leute anderen Leuten, die es regulär und richtig machen, die Arbeitsplätze weg„, wird Neururer deutlich. Türkgücü München äußerte sich zu dem ganzen wie folgt: „Serdar Dayat besitzt eine Fußballlehrer-Lizenz. Diese hat er rechtmäßig vom DFB erhalten. Mehr gibt es zu dem Thema nicht zu sagen.“, so Türkgücü-Geschäftsführer Max Kothny.

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