Zwickau kann durch Last-Minute-Treffer einen Punkt aus Kaiserslautern entführen

Was für eine furiose Schlussphase. In der fünften Minute der Nachspielzeit kann der FSV Zwickau einen Punkt aus Kaiserslautern entführen. 

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Im Vergleich zur Niederlage gegen den SV Waldhof Mannheim, veränderte Joe Enochs seine Startformation auf zwei Positionen. Drinkuth und Jensen rücken für Könnecke und Miatke in die Startelf. Beim 1.FC Kaiserslautern fehlen Redondo (Gelb-Rot) und Kraus (fünfte Gelbe Karte). Dafür dürfen Winkler und Ritter von Anfang an ran.

Die erste Dicke Chance in der Partie hatte der FSV Zwickau (19.). Über links erobert Drinkuth den Ball und flankt auf Starke, der druckvoll aufs Tor köpft. Das Leder geht jedoch an die Latte und von dort aus an den Rücken von Spahic. Im letzten Moment kann Senger den Ball noch vor der Linie klären. Keine fünf Minuten später dann auch die erste Chance für die Roten Teufel. Aus der Distanz zieht Ritter einfach mal ab, doch der Torwart der Schwäne Brinkies kann den Ball über die Latte lenken (23.). Kurz darauf erneut eine Glanztat des Zwickauer Keepers. Unter Bedrängnis kommt Götze zum Abschluss, doch der Rückhalt des FSV kann den Ball am rechten Pfosten vorbeilenken.

Emotionale Schlussphase 

Es ist ein ausgeglichenes Spiel. In der 33. Spielminute ist es Jensen der von links an den langen Pfosten flankt. Dort steigt Schröter hoch und zwingt Spahic zu einer Glanzparade. Kurz vor der Pause sind es erneut die Gäste aus Zwickau. Der 1.FC Kaiserslautern kann eine Ecke nicht klären, sodass Schikora zum Abschluss kommt, verzieht jedoch das Leder. Mit einem 0:0 der besseren Art geht es in die Halbzeitpause. Bis zur 60. Spielminute hat es gedauert. Der Ex-Lauterer Manfred Starke trifft mitten ins Herz der Roten Teufel. Ein Freistoß landet bei König, der legt an der Strafraumkante ab auf Starke. Aus gut 20 Metern kann dieser den Ball im Tor platzieren.

Die Antwort des Gastgebers folgt jedoch prompt. Keine fünf Minuten später ist es Hercher, der einen Abpraller aus extrem spitzem Winkel einnetzt. Beide Mannschaften wollten nun den Sieg. In der 71. Spielminute ist es dann ein Eigentor durch Nkansah. Auf der linken Seite wird Zuck freigespielt und sucht im Zentrum Pourié. Dessen Hereingabe wird jedoch abgefälscht und landet unglücklich im eigenen Tor. Wieder nur fünf Minuten später muss der Lauterer Gözütok mit glatt Rot vom Platz. Völlig übermotiviert springt der eingewechselte Mittelfeldspieler mit hohem Bein in Könnecke rein und trifft den Zwickauer am Kopf.

Last-Minute-Treffer sichert den Schwänen einen Punkt

Anschließend ist die Partie von vielen Fouls und Spielunterbrechungen geprägt. Der FSV Zwickau beweist jedoch Moral und kommt tatsächlich noch in der fünften Minute der Nachspielzeit zum Ausgleichstreffer. Ein Freistoß von links kommt in den Sechzehner, wo Stanic den Ball aus kurzer Distanz über die Linie drückt! Nach der Partie kam es noch zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einigen Zwickauern und Cheftrainer Antwerpen und Jean Zimmer.

Im Interview mit „MagentaSport“ bezeichnet Cheftrainer Marco Antwerpen die Rote Karte gegen seinen Schützling anschließend als Showeinlage des Gegenspielers und kann die Entscheidung des Schiedsrichters nicht nachvollziehen. Die Roten Teufel treffen am Wochenende auf den ebenso abstiegsgefährdeten VfB Lübeck, während der FSV Zwickau im Heimspiel Viktoria Köln empfängt.

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