Die Rollenverteilung könnte kaum anders sein. Der Tabellenerste aus Dresden trifft auf das Schlusslicht aus Unterhaching. Für Kauczinski zählt nur ein Sieg.
Zuletzt hat sich Dresden gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel immer etwas schwer getan. Lediglich zwei Tore erzielte die Mannschaft von Kauczinski in den vergangenen vier Partien. Gegen die SpVgg Unterhaching trifft man auf das Tabellenschlusslicht und das nicht nur punktetechnisch. Mit 33 geschossenen Toren stellt man eine der schlechtesten Offensivreihen der Liga.
Seinen Gegner möchte der Cheftrainer der Sachsen dennoch nicht unterschätzen. „Die Tabelle lügt bekanntlich nicht – erst recht nicht nach 30 Spieltagen. Solange der Klassenerhalt rechnerisch möglich ist, werden die Mannschaften rennen und alles reinwerfen. Darauf stellen wir uns ein und sind entsprechend taktisch vorbereitet.“ Das die SGD als klarer Favorit in die Partie reingehen wird, ist klar. „Wer jetzt noch nicht verstanden hat, dass es in die entscheidende Phase geht, dem kann ich auch nicht helfen.“
