Am Sonntag kommt es zum Pokalkracher zwischen dem SV Waldhof Mannheim und Eintracht Frankfurt. Vor dem Duell äußerte sich Eintracht-Boss Hellmann zu dem Thema Fans im Stadion und die Sympathie zum Waldhof.
In einem Interview mit dem „Mannheimer Morgen“ wurde Axel Hellmann darauf angesprochen, ob es es in Zeiten einer Impfquote von um die 60 Prozent andere Paramater benötigt, um festzulegen, wie viele Zuschauer letztlich ins Stadion dürfen. „In jedem Fall braucht es in der Zuschauerfrage andere Parameter als die Inzidenz. Der Grenzwert 35 ist Pandemiebekämpfung 1.0 aus dem Sommer 2020. Das müssen wir jetzt anders denken. Wir brauchen wahrscheinlich eine Kombination aus verschiedenen Parametern, bei der die Inzidenz unwichtiger ist“, so Hellmann.
Weiter sagt er auch: „Ich bin alles andere als ein Corona-Leugner, ich bin von der Ernsthaftigkeit und der Folgenschwere dieser Krankheit total überzeugt. Aber durch die Durchimpfung bewegen wir uns eine zwar ernsthafte, aber medizinisch behandelbare Krankheit zu. Das schafft eine neue Situation.“ Bereits vor zwei Jahren sind sich der SV Waldhof Mannheim und Eintracht Frankfurt im DFB-Pokal gegenüber gestanden. Damals ging der Außenseiter überraschend früh in der Partie mit 2:0 in Führung. Am Ende verloren die „Buwe“ zwar mit 5:3, verlangten dem Bundesligisten aber alles ab.
Waldhof ist kein „One-Hit-Wonder“
Hellmann ist sich ziemlich sicher, „dass der Weg perspektivisch auch in die 2. Liga führen wird. Waldhof Mannheim ist für mich generell ein gefühlter Zweitligist.“ Er sagt weiter: „Was in Darmstadt funktioniert, funktioniert mal ganz sicher in Mannheim mit einem sicherlich nicht kleineren Fanumfeld und einer sehr gelernten Marke im Fußball. Waldhof ist ein Traditionsclub und kein „One-Hit-Wonder“ des deutschen Fußballs.“ Am Sonntag kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsclub. Zwar unter anderen Umständen, aber wohl wieder vor „ausverkauftem“ Haus. Etwas mehr als 12.000 Zuschauer werden den Pokalkracher live im Stadion mitverfolgen dürfen.



