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Alexander Ende nach 0:2: Düsseldorf-Coach kritisiert eigenen Auftritt

Fortuna Düsseldorf hat das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim II mit 0:2 verloren. Nach der Niederlage schilderten Cheftrainer Alexander Ende, Fabian Schleusener, Hoffenheims Trainer Stefan Kleineheismann und Eric Hottmann ihre Sicht auf einen Abend, an dem die Gastgeber ihre Vorhaben nicht umsetzen konnten.

Ende sieht Fortunas Auftritt kritisch

Alexander Ende zeigte sich nach dem Abpfiff enttäuscht und entschuldigte sich bei den Fans dafür, dass die Mannschaft ihre Leistung nicht annähernd abrufen konnte. „Uns fehlte die Klarheit und Überzeugung in den Aktionen. Das war heute sehr ernüchternd und nicht die Art und Weise, wie wir uns fußballerisch präsentieren wollen.“

Lange Bälle, zweites Gegentor und Platzverweis

Ende nahm zudem Verunsicherung in Teilen des Düsseldorfer Spiels wahr. Fehler, die sich nach seiner Darstellung summierten, hätten die Situation nicht verbessert. Seine Bilanz fiel eindeutig aus. Alexander Ende sagte: „Unter dem Strich reicht die Leistung heute nicht.“ Er verwies darauf, dass Fortuna einen Weg in der Vorbereitung eingeschlagen habe, diesen aber gegen Hoffenheim II auf sämtlichen Ebenen verlassen habe. Für die bevorstehende intensive Woche kündigte er an, vieles klar benennen zu müssen.

Fabian Schleusener sagte, die Mannschaft habe sich für die Begegnung viel vorgenommen, davon aber zu wenig umgesetzt. „Das müssen wir aufarbeiten. In der ersten Halbzeit sind wir nicht in unser Spiel gekommen und haben zu viele lange Bälle gespielt. Dann kassieren wir nach der Pause schnell das zweite Gegentor und in der Schlussphase auch noch die Rote Karte„. Schleusener verwies auf die große „Rückendeckung von den Fans, aber es liegt an uns, langsam was zurückzuzahlen. Es geht nur gemeinsam.“

Hoffenheim II lobt Pressing und Kontrolle

Stefan Kleineheismann, Trainer der TSG Hoffenheim II, erklärte, sein Team habe den Schwung aus der Leistung im Rostock-Spiel mitnehmen wollen, was sehr gut gelungen sei.  „Wir wussten um die Spielstärke der Fortuna im Zentrum. Deswegen mussten wir aggressiv und intensiv pressen und das haben unsere Jungs sehr gut umgesetzt.“ Für den zweiten Durchgang hatte Kleineheismann erwartet, dass Düsseldorf noch einmal kommen würde. Zum Beginn der Halbzeit habe seine Mannschaft ein oder zwei brenzlige Situationen überstehen müssen. „Zum Start hatten wir auch ein, zwei brenzlige Situationen zu überstehen. Wir machen das zweite Tor dann aber zum richtigen Zeitpunkt. Dann haben wir das Spiel in unserer Hand.“