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Waldhof Mannheim: Bernd Beetz ist für die Finanzierung eines neuen Stadions bereit

Bernd Beetz Waldhof Mannheim

Die Familie Beetz sei offenbar bereit, ein neues Stadion in einer Größenordnung von rund 60 Millionen Euro zu finanzieren.

Das Ziel bei den Mannheimern ist klar, es soll der Aufstieg in die 2. Bundesliga her. Diese möchte man bei den Verantwortlichen am liebsten auch in einem neuen Stadion austragen, da dass Carl-Benz-Stadion auf Dauer für die 2. Liga nicht darstellbar ist. Demnach bereitet den Mannheimern neben defekten Flutlichtstrahlern und Brandschutz auch die Stromversorgung Probleme. Bereits im vergangenen Jahr wurde vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück die Betriebssicherheit abgesprochen, da ein Notstromaggregat versagt hatte. Das Problem konnte damals provisorisch gelöst werden.

„Win-Win-Win Situation für alle Beteiligten“

Aber auch viele andere Bereiche im 30 Jahre alten Stadion entsprechen nicht mehr den aktuellen Standards, so dass Geschäftsführer Markus Kompp die Sanierungskosten auf rund 20 Millionen Euro schätzt. Bis Anfang Juni will die Stadt Mannheim eine Kostenschätzung für alle Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen aufstellen. Wie Kompp nun dem „Mannheimer Morgen“ sagt, sei „die Familie Beetz bereit, den Bau eines neuen Stadions an einem anderen Standort zu finanzieren.“

Es steht eine Summe von rund 60 Millionen Euro im Raum. Es wäre eine „Win-Win-Win Situation für Stadt, Anwohner und Verein.“ Sportbürgermeister Ralf Eisenhauer sieht das ganze jedoch anders und betont klar: „Die Zukunft des Mannheimer Fußballs sehen wir im Carl-Benz-Stadion – und nirgendwo sonst im Stadtgebiet.“