Polizei zieht nach Spiel zwischen Saarbrücken und Mannheim eine positive Bilanz

Nach dem Drittliga-Spiel zwischen dem 1.FC Saarbrücken und dem SV Waldhof Mannheim am vergangenen Samstag, zieht die Polizei eine durchweg positive Bilanz. 

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, blieben die erwarteten gravierenden Ausschreitungen aus. „Eine Gruppe von etwa 150 Problemfans der Gästemannschaft sorgte für einen Einsatz starker Polizeikräfte in der Mainzer Straße. Die Fans, die mit ihren Privatfahrzeugen angereist waren und mit der Saarbahn zum Stadion fahren wollten, wurden dort gestoppt, nachdem Störungen in der Saarbahn gemeldet worden waren. Nach Ansprache durch die Polizei zeigte sich die Gruppe kooperativ und wurde zum Stadion begleitet. Zu Personen- oder Sachschäden kam es nach derzeitigem Kenntnisstand nicht“, heißt es in der Mitteilung.

Polizei kann Aufeinandertreffen verhindern 

Beim der Einlasskontrolle wurde vom Sicherheitsdienst bei einem Besucher ein Taschenmesser entdeckt, welches aus Sicherheitsgründen abgegeben werden musste. Außerdem soll laut dem Polizeibericht eine noch unbekannte Person mehrere Ordner rassistisch beleidigt haben. Über die Videodokumentation soll die Person nun ermittelt werden. Während der laufenden Begegnung blieben Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Fans beider Mannschaften aus. Nach bisherigen Kenntnisstand der Polizei meldete eine noch unbekannte Person einen Brandmelder aus, so dass die Berufsfeuerwehr Saarbrücken mit einem Einsatzzug zum Stadion ausrückte. Ein Brand konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Außerdem wurden im Bereich Lyonerring zwei Pkw der Gästefans die Reifen platt gestochen. Im Bereich des Saarbrücker Ostbahnhofs suchten etwa 100, teilweise vermummte Fans des ersten FC Saarbrücken die Konfrontation. Sie haben dabei versucht eine polizeiliche Absperrung zu durchbrechen, welche von den Einsatzkräften verhindert werden konnte. Gegen mehr als 20 dieser Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch ein.

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