Vor etwa einer Woche kam es zu einem Vorfallen auf einem Rastplatz zwischen Bayreuth und Essen. Dabei ist eine Essener Fangruppierung auf andere RWE-Fans losgegangen. Nun äußert sich die Mannschaft.
„Wir haben in der vergangenen Woche versucht, das Erlebte in mehreren internen Sitzungen und Gesprächsrunden zu verarbeiten und auszublenden. Für uns war aber klar, dass wir nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen können. Ja – wir brauchen die lautstarke und bedingungslose Unterstützung ALLER Fans. Aber ebenso klar ist auch, dass wir jede Form von Gewalt verurteilen, erst recht, wenn sie in den Farben unseres Vereins ausgeübt wird„, heißt es in einem Statement. Am Freitag konnte man gegen Aue endlich den ersten Saisonsieg einfahren, was die Vorkommnisse der Vorwoche jedoch nicht vergessen machte.
Mannschaft wollte Zeichen setzen
Daher hat sich die Mannschaft entschieden, „auf ausufernde Feierlichkeiten mit der „Kurve“ zu verzichten, uns aber trotzdem bei allen Tribünen für die grandiose Unterstützung – nicht nur in diesem Spiel, sondern auch schon in den letzten Wochen – zu bedanken.“ Für die Mannschaft war es in diesem Moment „nicht möglich, mit Euch zu feiern und gleichzeitig ein klares Signal an die Chaoten zu senden, die dem Verein mit ihrem wiederholt schädlichen Verhalten immer wieder Probleme bereiten.“
Es war von der Mannschaft nicht beabsichtigt, den Fans das Gefühl zu vermitteln, dass man sich vom Publikum abgewendet hat. „Im Nachhinein muss man sagen, dass es sicherlich besser gewesen wäre, unser Statement zu den Vorkommnissen bereits vor dem Spiel gegen Aue zu kommunizieren.“
