Die Diskussion um die Unterstützung der Stadt Dresden für Dynamo Dresden hat erneut angefangen. Es gibt einen neuen Vorschlag, die Betriebsbeihilfe, die die Stadt dem Verein für die Nutzung des Rudolf-Harbig-Stadions zahlt, deutlich zu kürzen.
Wie aus einem aktuellen Bericht der „saechsische.de“ hervorgeht, gibt es einen neuen Vorschlag für die Unterstützung der Stadt Dresden für Dynamo Dresden, der massive Auswirkungen hätte. Der Zuschuss der Stadt für die Stadionmiete für Dynamo Dresden soll deutlich gekürzt werden. Grünen-Stadtrat Torsten Schulze hat einen Antrag gestellt, den Zuschuss von 1,5 Millionen Euro auf eine Million Euro zu reduzieren und die eingesparten 500.000 Euro dem Sachgebiet Sportförderung zuzuweisen. Der Antrag kommt überraschend, da der Stadtrat 2021 grundsätzlich beschlossen hatte, den Zuschuss zu zahlen.
Kritik an mangelnder Vermarktung
Wenn der Vorschlag umgesetzt wird, müsste Dynamo Dresden 500.000 Euro mehr an die Stadiongesellschaft zahlen und die eingesparten 500.000 Euro würden für die Förderung anderer Sportvereine genutzt werden. Die Gründe für den Vorschlag sind die Kritik an der mangelnden eigenen Vermarktung und dem fehlenden Frauenfußball durch Dynamo Dresden sowie mangelndes Durchgreifen gegen gewaltbereite Dynamo-Fans. Zudem argumentiert Schulze, dass Dynamo Dresden mittlerweile hohe Rücklagen gebildet hat und der Zuschuss in dieser Höhe nicht mehr seriös zu vermitteln ist, zumal andere Vereine keine Förderung erhalten.
Die SPD hatte zuvor angekündigt, dass sie den Zuschuss für Dynamo an Bedingungen knüpfen will, die auch damit zu tun haben, mehr gegen gewaltbereite Fans zu tun. Am Donnerstag werden die Geschäftsführer von Dynamo Dresden im Sportausschuss erwartet, wo sie Gelegenheit haben werden, ihre Position zu diesem Vorschlag darzulegen. Es bleibt abzuwarten, ob der Vorschlag umgesetzt wird und welche Auswirkungen dies auf die Zukunft von Dynamo Dresden und den anderen Sportvereinen der Stadt Dresden haben wird.



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