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Rot-Weiss Essen gegen MSV Duisburg: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz beim Derby vor

Am kommenden Sonntag steigt das Drittliga-Derby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg. Die Partie ist bereits ausverkauft und die Vorfreude unter den Fans ist groß. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, wird die Polizei mit mehr Kräften im Einsatz sein als üblich.

19.000 Zuschauer (darunter 2.500 Gästefans) werden am Wochenende das Derby zwischen Rot-Weiss Essen und dem MSV Duisburg live im Stadion mitverfolgen. Obwohl es beim Hinspiel friedlich blieb, sind in der Vergangenheit Ausschreitungen bei Essen-Duisburg-Partien keine Seltenheit. Die Polizei arbeitet eng mit den szenekundigen Beamten und Fanbeauftragten beider Vereine zusammen, um das Gefahrenpotenzial zu minimieren. „Wir sind mit mehr Kräften als üblich im Einsatz, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein„, so Polizeisprecher Pascal Schwarz-Pettinato gegenüber dem „RevierSport“.

Essen äußert sich aus taktischen Gründen nicht zu den Sicherheitsvorkehrungen

Ein Teil der Duisburger Fans reist mit einem Sonderzug zum Essener Hauptbahnhof an, von wo aus sie mit Shuttlebussen zum Stadion gefahren werden. Die Polizei und die Bundespolizei werden am Hauptbahnhof und auf allen An- und Abreisewegen präsent sein. Rund um das Stadion sind Verkehrseinschränkungen zu erwarten und die Polizei wird auf ihrem Twitter-Account über aktuelle Entwicklungen informieren. Rot-Weiss Essen hat sich aus taktischen Gründen nicht zu den Sicherheitsvorkehrungen rund um das Derby geäußert. Neben den regulären Hundertschaften werden wohl auch Hunde- oder Pferdestaffeln vor Ort sein. Der bevorstehende Einsatz wird in etwa eine Größenordnung wie beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden im Oktober des vergangenen Jahres haben. Wie viel Beamte in Einsatz sein werden, ist nicht bekannt.