Der TSV 1860 München gewann sein Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt 04 mit 3:1 und rehabilitierte sich damit für die Heimniederlage gegen die BVB-Reserve.
Trainer Maurizio Jacobacci musste verletzungsbedingt auf Tim Rieder und Erik Tallig verzichten, zudem gehörten Julius Schmid, Alexander Freitag, Daniel Wein, Devin Sür, Nathan Wicht, Marius Willsch und Milos Cocic nicht zum 20-Mann-Kader. In der Startelf gab es im Vergleich zum letzten Spiel nur eine personelle Veränderung, Rückkehrer Leandro Morgalla ersetzte Quirin Moll.
Bereits in der zweiten Spielminute sah Tobias Schröck die gelbe Karte, nachdem er Leandro Morgalla bei einem aussichtsreichen Angriff auf der rechten Strafraumseite rüde gestoppt hatte.
“Zu wenig Tore erzielt“
Die Löwen hatten bereits nach sechs Minuten eine Chance, als Marcel Bär eine flache Hereingabe von Joseph Boyamba nicht im Tor unterbringen konnte. In der 16. Minute brachte Stefan Lex die Löwen mit einem Schuss ins lange Eck in Führung (0:1). Während die Schanzer nur durch Standards gefährlich wurden, dominierten die Löwen das Spiel und erhöhten in der 35. Minute durch Lex auf 2:0. In der zweiten Halbzeit erzielte Marcel Bär in der 49. Spielminute das 3:0. Pascal Testroet gelang in der 73. Minute der Ehrentreffer für die Schanzer. Das war auch der Endstand.
„Wir haben eine fast perfekte 1. Halbzeit gespielt“, so Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci nach der Partie und sagt weiter. „Das einzige Manko war, dass wir zu wenig Tore erzielt haben. Wir haben Ingolstadt immer wieder gestresst und damit die Fehler provoziert. Das 2:0 zur Pause war aber zu wenig. In der 2. Halbzeit haben wir schnell das dritte Gegentor nachgelegt. Schade nur, dass wir das Gegentor noch bekommen“, zeigt sich Jacobacco verärgert. Während die Schanzer weiter in Richtung Abstiegszone rutschen, haben sich die Münchener Löwen wieder stabilisieren können.



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