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Rot-Weiss Essen trennt sich von Sportdirektor Jörn Nowak

Rot-Weiss Essen hat sich nach eingehender interner Beratung von seinem Sportdirektor Jörn Nowak getrennt. Die Gründe liegen in einer unterschiedlichen Einschätzung der sportlichen Entwicklung und der zukünftigen Ausrichtung.

Um bei der kurzfristigen Planung und Vorbereitung der kommenden Saison keine Zeit und Energie zu verlieren, wurde eine sofortige Trennung vereinbart. Ab sofort übernehmen der neue Chefscout/Kaderplaner Marcus Steegmann sowie Christian Flüthmann, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) von Rot-Weiss Essen, das operative Geschäft. Eine entsprechende Einarbeitung und Übergabe aller Themen, Aufgaben und Verantwortlichkeiten wird in den nächsten Tagen erfolgen.

Überraschende Entscheidung: RWE setzt auf neue sportliche Ausrichtung

Die Entscheidung dürfte den ein oder anderen Fan überraschen. Den Verantwortlichen ist diese Entscheidung jedoch alles anderes als leicht gefallen. „Wir haben hier über vier Jahre sehr zielgerichtet und erfolgreich zusammengearbeitet. Mit dem Namen Jörn Nowak wird der sportliche Aufschwung von RWE in den letzten Jahren stets verbunden sein und bleiben, mit dem krönenden Aufstieg in die 3. Liga im letzten Jahr, an dem Jörn Nowak zusätzlich als verantwortlicher Interimstrainer seinen ganz besonderen Anteil hatte„, so Vorstandsvorsitzender Marcus Uhlig.

Weiter heißt es, dass es im Leben manchmal so ist, „dass sich unterschiedliche Auffassungen ergeben. Aus diesem Grund werden wir nun für einen reibungslosen Übergang aller anstehenden Aufgaben sorgen und in neuer Ausrichtung gemeinsam in die Zukunft gehen.“

„Ich bin stolz auf das Erreichte bei RWE“

Jörn Nowak war seit Sommer 2019 als Sportdirektor an der Hafenstraße tätig. In dieser Zeit hat er den sportlichen Bereich von Rot-Weiss Essen organisatorisch und infrastrukturell entscheidend weiterentwickelt. Die von ihm maßgeblich zusammengestellte Mannschaft etablierte sich direkt in der Spitzengruppe der Regionalliga und schaffte im Sommer 2022 nach 14-jähriger Abstinenz die Rückkehr in die 3. Liga und damit in den Profifußball.

Ich bin sehr stolz auf das, was wir hier in den letzten Jahren gemeinsam entwickeln konnten. Über allem steht natürlich der Aufstieg in die 3. Liga im vergangenen Sommer. In den vier Jahren habe ich viele tolle Menschen kennengelernt, die den Verein zu etwas ganz Besonderem machen und bei denen ich mich für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung herzlich bedanken möchte„, so Nowak.