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Rehm plant kleinen Umbruch beim SV Waldhof Mannheim: Auf der Suche nach leistungsfähigen Spielern

Mit einem Gefühl der Freude beschreibt Rüdiger Rehm seine Rückkehr zum SV Waldhof Mannheim – nicht als Spieler, wie zu Beginn seiner Karriere im zarten Alter von 18 Jahren, sondern als neuer Cheftrainer.

Die Nachricht, dass Rehm die Nachfolge von Christian Neidhart antritt, wurde am Montag in einer Pressemitteilung der Mannheimer bekanntgegeben. Doch der 44-jährige Rehm will nicht in der Vergangenheit schwelgen, sondern den Blick nach vorne richten: „Ich bin jetzt Trainer und nicht mehr der Spieler. Natürlich habe ich hier als junger Spieler zwischen 18 und 22 tolle Zeiten erlebt. Ich war bei keinem anderen Verein vier Jahre als Spieler, die Verbundenheit zum Waldhof ist unglaublich groß“, so Rehm gegenüber dem „Mannheimer Morgen„. Zwischen 1997 und 2001 absolvierte Rehm 97 Pflichtspiele für den SV Waldhof Mannheim und spielte dabei in zwei Saisons in der 2. Bundesliga.

Fokus liegt auf der Offensive:

Wir haben Aufgaben vor uns, wir haben eine Zukunftsplanung vor uns. Das ist wichtiger als das, was vor 20 Jahren war„, so der Coach weiter. Die Frage die sich viele Fans stellen, mit welchen Kader wird man in der Rückrunde gehen, schließlich stehen stand heute gerade einmal 12 Feldspieler zur Verfügung. „Der Kader soll nicht übergroß werden, das wollen wir nicht. Er soll zwischen 20 und 22 Feldspieler und drei Torhüter beinhalten. Klar ist: Wir haben noch viel zu tun, der Kader ist noch offen. Das ist ja auch das Spannende. Jetzt geht es darum, den kleinen Umbruch zu schaffen. Wir wollen hungrige, willige Spieler holen, die wissen, was es bedeutet, für den Waldhof zu spielen.“

Rehm ist auf der Suche nach „leistungsfähigen Spielern„, ungeachtet ihres Alters von 34 oder 20 Jahren. Da zahlreiche Offensivspieler den Verein verlassen haben, liegt der Fokus nun hauptsächlich auf dieser Position. Es kommt auf die richtige Mischung an. „Jetzt müssen wir auf dieser Grundlage ein paar Dinge optimieren und einen Teamspirit entwickeln. Der Waldhof kann eine unglaubliche Wucht entwickeln. Und da wollen wir ansetzen“, so ein zuversichtlicher Rüdiger Rehm.