Die 3. Liga stellt in der ersten Runde des DFB-Pokals 2026/27 ein Rekordaufgebot. Zwölf Vereine aus der dritthöchsten Spielklasse sind dabei, so viele wie zuvor nur in den Spielzeiten 2012/13 und 2024/25. Auf mehrere Klubs warten Duelle mit prominenten Gegnern.
Zwölf Drittligisten erreichen die Hauptrunde
Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster, Rot-Weiss Essen, der MSV Duisburg, Waldhof Mannheim, Wehen Wiesbaden, Hansa Rostock, Viktoria Köln, der 1. FC Saarbrücken und der SC Verl haben sich ebenso qualifiziert wie die Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach und Würzburger Kickers. Damit wird die bisherige Bestmarke eingestellt. In der vergangenen Saison waren lediglich neun Drittligisten im DFB-Pokal vertreten. Nur vier Startplätze werden über die Liga vergeben, die übrigen Vereine mussten sich über ihre jeweiligen Landesverbände qualifizieren.
Mehrere Bundesligisten warten
Besonders anspruchsvolle Aufgaben haben Hansa Rostock gegen Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart und Wehen Wiesbaden gegen Bayer Leverkusen erwischt. Fortuna Düsseldorf trifft auf den SC Freiburg, Rot-Weiss Essen auf den FC St. Pauli. Auch der SC Verl gegen den Hamburger SV und die Würzburger Kickers gegen den 1. FC Köln bekommen es mit Bundesligisten zu tun. Der 1. FC Saarbrücken empfängt Hertha BSC. Die Saarländer hatten in der Saison 2023/24 unter anderem den FC Bayern München ausgeschaltet und waren bis ins Halbfinale vorgedrungen.
Drittligisten regelmäßig für Überraschungen gut
Zu den weiteren Begegnungen gehören Waldhof Mannheim gegen den 1. FC Kaiserslautern, Preußen Münster gegen den Karlsruher SC, der MSV Duisburg gegen die SV Elversberg, Viktoria Köln gegen den 1. FC Nürnberg und Großaspach gegen Arminia Bielefeld. Seit Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 schaffte es in jeder Pokalsaison mindestens ein Drittligist in die zweite Runde. Das große Teilnehmerfeld erhöht nun die Chancen, dass diese Serie auch 2026/27 Bestand hat.


