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Dynamo Dresden: War es das nun für Markus Anfang?

Foto: Marcel Schlenkrich

Mit einer enttäuschenden 1:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Saarbrücken hat Dynamo Dresden einen weiteren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg in die zweite Bundesliga erlitten. Diese Niederlage könnte nun das Aus für Trainer Markus Anfang bedeuten.

Im Mittelpunkt der Ereignisse stand jedoch Stefan Kutschke, der 35-jährige Kapitän von Dynamo, der sich am Freitag mit einer abscheulichen Morddrohung konfrontiert sah. Die Frage war, wie der Stürmer mit dieser zusätzlichen psychischen Belastung umgehen würde. Vor dem Spiel zeigte sich Kutschke hochkonzentriert und entschlossen, ohne Anzeichen von Verunsicherung. Er verzichtete darauf, Polizeischutz anzufordern. Stattdessen wurde seine Frau von Geschäftsführer Stephan Zimmermann ins Stadion begleitet. Die Unterstützung des Vereins und der Fans war unübersehbar.

Dresdens Hoffnungen auf Aufstieg verdüstern sich nach Heimniederlage

Von Beiträgen in den sozialen Netzwerken bis hin zu leidenschaftlichen „Fußballgott„-Rufen der 30.000 Fans im ausverkauften Rudolf-Harbig-Stadion, als sein Name verlesen wurde, war die Unterstützung für Kutschke allgegenwärtig. Ein Banner im K-Block proklamierte ihn als einen der Ihren. In einer rührenden Geste schob Kutschke kurz vor Spielbeginn ein im Rollstuhl sitzendes Ballkind vom Platz. Trotz des Engagements von Kutschke und Co. zeigten sich in der ersten Halbzeit wieder die bekannten Schwächen von Dynamo Dresden. Die Angriffsbemühungen waren oft zu ungenau und die Abschlussschwäche wurde gnadenlos aufgedeckt.

Nach Pokalfrust: Saarbrücken zeigt Stärke gegen Dresden

Saarbrücken hingegen nutzte nach der Pokalniederlage gegen Lautern die sich bietenden Räume effizient und erzielte nach einem Dresdner Ballverlust das 1:0. In der zweiten Halbzeit kam es dann knüppeldick für die Mannschaft von Markus Anfang, als ein Fehler von Will zum 0:2 führte. Ein weiterer Treffer von Stehle verschärfte die Situation, und obwohl Dynamo Dresden nicht aufgab und durch Schäffler noch zum 1:3 kam, war dies nur noch Ergebniskosmetik. Nach drei sieglosen Spielen, davon zwei Niederlagen in Folge, scheint der Aufstieg in weite Ferne gerückt zu sein, während das Ende der Ära Anfang näher zu rücken scheint.

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