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Unruhige Zeiten bei Dynamo: Die Suche nach Stabilität geht weiter

Foto: Marcel Schlenkrich

Verwirrung und Unsicherheit herrschen bei Dynamo Dresden nach dem enttäuschenden Unentschieden gegen den Tabellenletzten Freiburg II. Die Mannschaft, die nur einen Sieg aus den letzten acht Spielen holte und zu den schwächsten der Liga zählt, hält weiter an Trainer Markus Anfang fest. Mehrere Faktoren haben diese Entscheidung beeinflusst.

Ein Schlüsselelement der aktuellen Situation ist der unerwartete und schlecht getimte Rauswurf von Sportdirektor Ralf Becker vor sechs Wochen. Seit Beckers Abgang fehlt Dynamo die kritische Führungspersönlichkeit, die die Mannschaft und den Trainer am besten beurteilen und wahrscheinlich notwendige Veränderungen vornehmen könnte. Hinzu kam eine Art Jobgarantie des Aufsichtsratsvorsitzenden Jens Heinig, der nach der Entlassung Beckers die Zukunft von Anfang an plante – unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Dieses Versprechen erwies sich schnell als problematisch, da die Erfolglosigkeit anhielt und eine Entlassung Anfangs nun einem Wortbruch gleichkäme.

Trotz der anhaltenden Erfolglosigkeit sagte Geschäftsführer David Fischer zuletzt: „Wir rücken noch enger zusammen, bündeln alle Kräfte und vertrauen Markus Anfang sowie seinem Team„, wird der Geschäftsführer von der „Bild“ zitiert. Auch der kleine Sprung auf den Relegationsplatz scheint die tiefgreifenden Probleme nicht zu lösen. Anfang selbst gibt zu: „Manchmal kann man es nicht erklären„. Die Situation bei Dynamo bleibt also komplex und undurchsichtig.

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