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Kampfgeist und Fanpower: Wie Mannheim den Abstieg verhinderte und den Klassenerhalt feiert

Im Carl-Benz-Stadion sicherte sich der SV Waldhof Mannheim mit einem 4:2-Heimsieg gegen den SV Sandhausen den Klassenerhalt. Das Stadion war bis auf den letzten Platz gefüllt, nach dem Spiel brach bei Fans und Spielern die Begeisterung aus. Dabei haben die Mannheimer außergewöhnliches geleistet. Seit Beginn der Saison 2008/2009 konnten nur zwei Mannschaften die Klasse halten, die nach dem 27. Spieltag 24 Punkte auf dem Konto hatten.

Sandhausens Abwehrspieler Felix Göttlicher gestand nach der Partie im Interview mit „MagentaSport“: „Es war klar, dass sie kommen mussten. Und dann haben sie uns überrannt„. Mannheim erzielte schnell zwei Tore und legte damit den Grundstein für den späteren Sieg. Bereits zur Halbzeit war das Spiel beim Stand von 4:0 praktisch entschieden. Waldhof-Trainer Marco Antwerpen lobte nach der Partie den entschlossenen Auftritt seiner Mannschaft, die durch die Nachricht, dass der direkte Konkurrent Hallescher FC nur unentschieden gespielt hatte, motiviert war und sprach von einer „beeindruckenden Leistung“.

Nackter Überlebenskampf über Monate hinweg

Das gab ihnen das nötige Selbstvertrauen, um das Spiel zu dominieren. Marcel Seegert und Terrence Boyd waren in einem Doppelinterview die Erleichterung sichtlich anzusehen nach dem Spiel und sprachen. „Das ist ein monatelanger Überlebenskampf. Und wenn der Schlusspfiff ertönt, merkt man das gar nicht“, so der Kapitän der Mannheimer, der nach dem Spiel von den Fans auf den Zaun gerufen wurde. „Seegert auf den Zaun, Seegert auf den Zaun“ schallte es nach dem Schlusspfiff von den Rängen. Boyd, der zwei Tore erzielte, hob den Zusammenhalt und den Kampfgeist der Mannschaft hervor. „Wir haben es alle zusammen geschafft, und das ist großartig“, so Boyd, der gestand anschließend noch gestand, dass er ausgelassen den Abend ausklingen lassen wird.

Marcel Seegert lobt die einzigartige Stimmung von den Rängen

Besonders hervorgehoben wurde die Unterstützung der Fans, die ihre Mannschaft unermüdlich anfeuerten und so für eine noch spannendere Atmosphäre sorgten. Marcel Seegert bezeichnet die Stimmung als „bombastisch“ und sprach davon, dass man auch deswegen „um sein Leben rennt und sein letztes Hemd auf dem Platz lässt“. Die Spieler planten für den Abend eine ausgelassene Feier, um den Teamgeist und die gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen zu feiern.