Die Szene ließ Schlimmes ahnen, doch die ersten Befürchtungen haben sich nicht bestätigt. Nach dem frühen Auswechseln von Oluwaseun Ogbemudia im Heimspiel gegen Hansa Rostock gibt es nun vorsichtige Entwarnung beim SV Waldhof Mannheim.
Erleichterung nach bangen Minuten
Als der junge Verteidiger am Sonntag noch vor der Schlussphase den Rasen verließ, ging ein Raunen durchs Stadion. Schnell stand der Verdacht eines Mittelfußbruchs im Raum, eine Diagnose, die für einen Neuzugang mitten in der Saison einen langen Ausfall bedeutet hätte. Entsprechend groß war die Sorge im Mannheimer Umfeld.
Diagnose bringt vorsichtigen Optimismus
Diese Sorgen haben sich inzwischen gelegt. Laut Informationen der „Rhein-Neckar-Zeitung“ zog sich der 19-Jährige keine strukturelle Verletzung zu, sondern eine schmerzhafte Prellung im Fußbereich. Eine genaue Beobachtung bleibt dennoch notwendig, da die Belastbarkeit in den kommenden Tagen geprüft werden muss.
Einsatz am Wochenende noch offen
Ob Ogbemudia bereits am Samstag gegen Viktoria Köln wieder zur Verfügung steht, ist derzeit noch unklar. Eine kurzfristige Rückkehr erscheint möglich, eine endgültige Entscheidung soll jedoch erst nach weiteren medizinischen Tests fallen. Der Trainerstab will kein Risiko eingehen.
Fester Bestandteil der Anfangsformation
Unabhängig vom genauen Zeitpunkt seines Comebacks hat sich der Leihspieler von Union Berlin zuletzt schnell in die Mannschaft eingefügt. In den ersten beiden Begegnungen der Rückrunde stand er jeweils von Beginn an auf dem Platz und überzeugte mit Präsenz und Zweikampfstärke.
Die kommenden Tage werden zeigen, wie schnell Ogbemudia wieder eingreifen kann. Für den Waldhof ist die Entwarnung jedoch schon jetzt ein wichtiges Signal, denn der Abwehrverbund könnte den jungen Verteidiger in der entscheidenden Phase der Saison gut gebrauchen.
