Fortuna Düsseldorf treibt die Kaderplanung auf der linken Seite voran und holt Sascha Risch an den Rhein. Der 26 Jahre alte Außenverteidiger kommt ablösefrei von Dynamo Dresden, unterschreibt bis 2028 und soll bei den Rot-Weißen Tempo, Tiefe und Erfahrung einbringen.
Ein Transfer für die linke Bahn
Fortuna Düsseldorf hat den nächsten Baustein für die neue Saison gesetzt und sich mit Sascha Risch verstärkt. Der Linksverteidiger wechselt ohne Ablöse von der SG Dynamo Dresden nach Düsseldorf und bindet sich langfristig bis 2028 an den Verein. Damit sichern sich die Düsseldorfer einen Spieler, der seine Qualitäten auf der linken Seite bereits in mehreren Stationen unter Beweis gestellt hat. Risch ist 1,78 Meter groß, linksfüßig und bringt vor allem Dynamik über die Außenbahn mit, genau jenes Profil also, das in Umschaltmomenten und im Spiel nach vorn gefragt ist.
Arabi setzt auf Tempo und Drittliga-Erfahrung
Sportvorstand Samir Arabi machte deutlich, worauf es der Fortuna bei diesem Transfer ankam. Man habe Risch bewusst von dem Weg in Düsseldorf überzeugt, sagte er, weil der Neuzugang genau die Eigenschaften mitbringe, die auf seiner Position gefragt seien. Besonders hob Arabi dessen Schnelligkeit hervor und verwies darauf, dass Risch diese Qualität in der 3. Liga bereits regelmäßig gezeigt habe.
Für Fortuna ist das kein Nebenaspekt. Risch bringt eine verlässliche Zahl an Einsätzen aus genau jenem Wettbewerbsumfeld mit, in dem Robustheit, Rhythmus und Intensität besonders zählen. In seiner bisherigen Laufbahn stand er 92 Mal in der 3. Liga auf dem Platz und erzielte dabei vier Tore.
Vom Freiburger Nachwuchs über mehrere Stationen nach Düsseldorf
Geboren in Emmendingen, begann Risch seine fußballerische Ausbildung beim Riegeler SC. Schon mit zehn Jahren wechselte er in den Nachwuchs des SC Freiburg, wo er später den Sprung in die zweite Mannschaft schaffte. Es folgten Stationen beim SV Meppen und beim SSV Ulm, ehe ihn sein Weg 2024 zu Dynamo Dresden führte. Mit Ulm feierte er in der Saison 2023/24 die Meisterschaft in der 3. Liga. In Dresden kam er in der vergangenen Spielzeit auf elf Einsätze.
Gerade dieser Karriereweg macht den Neuzugang für Fortuna interessant. Risch kennt unterschiedliche Rollen, verschiedene Anforderungen und die Realität enger Konkurrenzsituationen. Er ist kein Talent mehr, das erst an den Männerfußball herangeführt werden muss, sondern ein Spieler, der sein Profil im Profibereich bereits geschärft hat.
Der Spieler spricht von großer Wertschätzung
Auch Risch selbst ließ keinen Zweifel daran, wie klar seine Entscheidung für Düsseldorf ausfiel. Er habe nach den Gesprächen mit Samir Arabi und Alexander Ende nicht lange überlegen müssen, weil er sich von Beginn an sehr wertgeschätzt gefühlt habe. Dazu komme die Strahlkraft des Klubs, dessen Tradition und Name für ihn ein klares Argument gewesen seien.
Diese Wortwahl ist bemerkenswert, weil sie den Transfer nicht nur sportlich erklärt. Düsseldorf war für Risch offenkundig nicht einfach die nächste Station, sondern ein Schritt, den er bewusst und mit Überzeugung gewählt hat. Mit dem ablösefreien Wechsel gewinnt Fortuna einen Spieler, der sportlich sofort einzuordnen ist und zugleich noch Entwicklungspotenzial mitbringt. Für Risch wiederum ist der Wechsel die Chance, sich bei einem Traditionsverein neu zu positionieren und auf einer wichtigen Außenbahn schnell Fuß zu fassen.


