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Pfiffe und Häme: Fortuna Düsseldorf steckt früh im Stimmungstief

Fortuna Düsseldorf hat den Start in die 3. Liga endgültig verpatzt. Nach dem 0:2 gegen die U23 der TSG Hoffenheim richtet sich der Blick nicht nur auf die nächste schwache Leistung, sondern vor allem auf die Reaktion der eigenen Fans. Pfiffe, Spott und vereinzelte „Ende raus“-Rufe zeigen: Die Geduld rund um die Fortuna ist bereits früh in der Saison stark belastet.

Fans reagieren mit Häme und Frust

Schon während der Partie war zu spüren, dass die Stimmung in der Merkur Spiel-Arena kippte. Nach dem frühen Rückstand und dem insgesamt blassen Auftritt der Mannschaft machten viele Zuschauer ihrem Ärger Luft. Aus Enttäuschung wurde zunehmend Spott. Besonders deutlich wurde das nach dem 0:2 in der zweiten Halbzeit. Statt Aufbruchsstimmung nach dem Abstieg erlebten die Fans erneut Unsicherheit, Fehler und wenig Durchschlagskraft. Der ironische Gesang „Die Fortuna ist wieder da!“ fasste die Stimmung auf den Rängen treffend zusammen: Viele Anhänger fühlen sich offenbar an die Probleme der vergangenen Monate erinnert.

Wieder frühe Fehler, wieder keine Reaktion

Sportlich bekam Düsseldorf die Partie nie richtig in den Griff. Bereits nach drei Minuten traf Tiago Poller für Hoffenheim II. Nach der Pause erhöhte Jakov Dedic auf 0:2. Die Fortuna wirkte danach nicht wie eine Mannschaft, die das Spiel noch drehen kann. Hinzu kamen die Verletzung von Felix Meiser und die Rote Karte gegen Kapitän Jorrit Hendrix. Für die Fans war das der nächste Tiefpunkt eines Nachmittags, der kaum Hoffnung auf schnelle Besserung machte.

Ende gerät früh unter Druck

Trainer Alexander Ende entschuldigte sich nach dem Spiel bei den Zuschauern und sprach von einem ernüchternden Auftritt. Genau dieses Gefühl herrscht offenbar auch auf den Rängen. Nach zwei Niederlagen zum Saisonstart geht es für Düsseldorf nicht mehr nur um Punkte, sondern auch um Vertrauen. Der DFB-Pokal gegen den SC Freiburg kann kurzfristig ablenken. Entscheidend bleibt aber die Liga. Dort muss Fortuna schnell zeigen, dass der Abstieg kein sportlicher Absturz mit Ansage wird.