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Preußen gegen RWE ausverkauft: So kommen Fans noch an Tickets

Das Westduell zwischen Preußen Münster und Rot-Weiss Essen stößt schon lange vor dem Anpfiff auf enorme Nachfrage. Für den Heimbereich des LVM-Preußenstadions sind keine regulären Karten mehr verfügbar. Fans ohne Ticket bleibt für die Partie am 9. Oktober damit vor allem eine Möglichkeit: der offizielle Zweitmarkt des SCP.

Nachfrage nach RWE-Spiel enorm

Nach sieben Spieltagen legt die 3. Liga eine längere Länderspielpause ein. Für Preußen Münster geht es anschließend direkt mit einem der emotionalsten Heimspiele der Saison weiter. Am Freitag, 9. Oktober, empfängt der SCP um 19 Uhr Rot-Weiss Essen im LVM-Preußenstadion. Der Termin wird auch im offiziellen Spielplan der Münsteraner mit 19 Uhr geführt.

Schon im exklusiven Vorverkauf für Vereinsmitglieder war die Nachfrage so groß, dass sämtliche verfügbaren Karten für den Heimbereich vergriffen waren. Einen regulären freien Verkauf gibt es entsprechend nicht mehr. Für Anhänger, die bislang leer ausgegangen sind, bedeutet das allerdings nicht zwangsläufig das endgültige Aus.

Weil das Heimkontingent bereits ausgeschöpft ist, hat Preußen Münster den vereinseigenen Ticket-Zweitmarkt für die Begegnung mit RWE vorzeitig freigeschaltet. Normalerweise steht diese Möglichkeit in der laufenden Saison ab 72 Stunden vor dem jeweiligen Heimspiel zur Verfügung. Bei einem vorzeitigen Ausverkauf kann die Plattform jedoch schon früher geöffnet werden.

So kommen Fans noch an Karten

Entscheidend ist dabei, ob bereits versorgte Zuschauer ihre Eintrittskarte wieder zur Verfügung stellen. Dauerkartenbesitzer und Käufer von Tageskarten können ihr Ticket über das Kundenkonto in den offiziellen Zweitmarkt einstellen, über das die ursprüngliche Bestellung erfolgt ist. Kommt ein Verkauf zustande, erhält der Besitzer eines Einzeltickets seinen ursprünglichen Kaufpreis zurück. Bei Dauerkarten wird für die betreffende Begegnung ein Neunzehntel des gezahlten Dauerkartenpreises erstattet.

Für interessierte Käufer erscheinen die verfügbaren Plätze direkt im Online-Ticketshop des Vereins und werden dort entsprechend als Zweitmarkt-Angebote gekennzeichnet. Der SCP betreibt dieses offizielle Weiterverkaufssystem bereits seit der Saison 2024/25.

15 Prozent Aufschlag auf Zweitmarkt-Tickets

Ganz zum ursprünglichen Preis wechseln die Karten allerdings nicht den Besitzer. Beim Kauf über den Zweitmarkt erhebt Preußen Münster einen Aufschlag von 15 Prozent. Dieser umfasst nach Vereinsangaben unter anderem System-, Dienstleister- und Bearbeitungsgebühren. Konkret bedeutet das etwa bei einem Stehplatz für das Essen-Spiel: Mitglieder zahlten dafür ursprünglich 17,20 Euro inklusive des sogenannten „Kurventalers“. Über den Zweitmarkt kostet dieselbe Kategorie 19,80 Euro.

Für Fans auf der Suche nach einer Karte dürfte sich damit in den kommenden Tagen vor allem ein regelmäßiger Blick in den Ticketshop lohnen. Ein festes zusätzliches Kontingent entsteht durch die Öffnung des Zweitmarkts nicht, verfügbar werden ausschließlich jene Plätze, die andere Ticketinhaber tatsächlich wieder zum Verkauf anbieten. Damit ist zumindest eine Hintertür für das gefragte Westduell geöffnet. Fest steht schon jetzt: Wenn Preußen Münster nach der Länderspielpause gegen Rot-Weiss Essen wieder in den Ligabetrieb einsteigt, wird der Heimbereich an der Hammer Straße voll besetzt sein.

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