Viktoria Köln muss für längere Zeit auf Alexander Prokopenko verzichten. Der 24 Jahre alte Offensivspieler hat sich im Testspiel gegen den 1. FC Köln einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt damit mehrere Monate aus. Für Cheftrainer Marian Wilhelm ist die Verletzung auch mit Blick auf Prokopenkos gelungenen Start bei der Viktoria ein empfindlicher Rückschlag.
Untersuchungen bestätigen schwere Knieverletzung
Die Befürchtungen nach dem Test gegen den 1. FC Köln haben sich bestätigt. Untersuchungen bei Mannschaftsarzt Dr. med. univ. Max Wittenberg in der Mediapark-Klinik ergaben bei Alexander Prokopenko einen Kreuzbandriss. Eine schnelle Rückkehr auf den Platz ist damit ausgeschlossen. Wie lange der Offensivspieler genau fehlen wird, steht nicht fest. Sicher ist allerdings, dass Trainer Marian Wilhelm über mehrere Monate ohne den Sommer-Neuzugang planen muss.
Besonders bitter: Die Verletzung ereignete sich unmittelbar vor dem Ende der Partie. Prokopenko hatte sich mit einem Dribbling in eine aussichtsreiche Situation gebracht und ging anschließend im Kampf um den Ball zu Boden. Ausgerechnet die letzte Aktion des Testspiels hat für den 24-Jährigen damit schwerwiegende Folgen.
Prokopenko hatte sich bereits festgespielt
Für Viktoria Köln trifft der Ausfall einen Spieler, der sich nach seinem Wechsel schnell in der 3. Liga zurechtgefunden hatte. Prokopenko war erst im Sommer vom FC Carl Zeiss Jena aus der Regionalliga nach Köln gekommen. In fünf der ersten sieben Drittligaspiele der Saison wurde der offensive Mittelfeldspieler eingesetzt. Dabei steuerte er bereits ein Tor und zwei Vorlagen bei. Damit hatte Prokopenko früh gezeigt, dass er auch eine Spielklasse höher Akzente setzen kann.
Seine bisherigen Zahlen unterstreichen zugleich, warum die Verletzung für die Kölner sportlich ins Gewicht fällt. Wilhelm verliert für die kommenden Monate eine Offensivoption, die sowohl selbst zum Abschluss kommen als auch Mitspieler in Szene setzen kann.
Viktoria muss Offensive neu ordnen
Die längere Pause zwingt die Viktoria nun dazu, ihre personellen Möglichkeiten in der Offensive ohne Prokopenko zu organisieren. Wer seine Rolle in den kommenden Drittligapartien übernimmt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Für den Spieler selbst rückt dagegen zunächst die Rehabilitation in den Mittelpunkt. Nach seinem vielversprechenden Einstieg bei seinem neuen Verein wird Prokopenko vorerst ausgebremst. Wann der 24-Jährige wieder in den Spielbetrieb eingreifen kann, hängt vom weiteren Verlauf seiner Genesung ab.



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