Durch die aktuelle Anpassung der Corona-Regeln im Freistaat Bayern kann der TSV 1860 München beim nächsten Ligaheimspiel gegen die Schwäne vom FSV Zwickau unter Umständen wieder vor zumindest 10.000 Zuschauern im Grünwalder Stadion antreten.
Die neue bayrische Corona-Verordnung sieht vor, dass in Profistadien konkret 5.000 Zuschauer zugelassen sind, dazu kommt die Hälfte der restlichen Kapazität. Für das Stadion an der Grünwalder Straße würde diese neue Regelung in der Theorie eine maximale Kapazität (Heim- und Gästefans) von 10.000 Zuschauern bedeuten. Ein wichtiger Bestandteil ist zudem der Wegfall des Stehplatzverbotes. Eine Verordnung, die vor allem den zahlreichen bayrischen Profi-Eishockeyclubs sowie z.B. den Erstliga-Handballern vom HC Erlangen entgegenkommt.
Fußball der Nutznießer des ganzem?
Nutznießer sind aber auch die Profi-Fußballer vom TSV 1860 München, Türkgücü München und den Würzburger Kickers. Abhängig ist die deutliche Kapazitätserhöhung aber auch von der Zustimmung der örtlichen Behörden, im konkreten Fall des TSV 1860 München vom Gesundheitsamt der Landeshauptstadt München. Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel erklärte dazu, dass ein entsprechend dem neuen Infektionsschutzgesetzes angepasstes Hygienekonzept den Behörden zur Prüfung vorgelegt wird.
„Für das nächste Heimspiel gegen Zwickau reichen wir jetzt das Hygienekonzept ein. Die Stadt wird es bewerten und dann bekommen wir Rückmeldung, ob wir es nochmal nachschärfen müssen, oder nicht„, so Gorenzel. Das Heimspiel gegen den FSV Zwickau findet am Samstag, 18. September statt, die bisher höchste zugelassene Zuschauerzahl lag bei 6.274 Fans, die das Heimspiel gegen den SV Meppen am vergangenen Samstag besuchten.



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