Nach seiner roten Karte im Spiel gegen den 1.FC Kaiserslautern, wird Jochen Kientz nun für eine Geldstrafe und einem Innenraumverbot belangt.
Es waren hitzige Szenen im Südwestderby zwischen dem 1.FC Kaiserslautern und dem SV Waldhof Mannheim. Vor allem in der ersten Halbzeit war es ein Spiel, welches sportlich nur wenig zu bieten hatte und durch viele kleinere Fouls den Spielfluss genommen hat. Ein Aufreger war in der 25. Spielminute, als Hamza Saghiri vor den Trainerbänken von Kenny Redondo gefoult wurde. Jochen Kientz, Sportdirektor der Mannheimer, sprang daraufhin auf und stürmte in Richtung Platz. Dabei geriet er in eine heftige Rudelbildung, unter anderem mit FCK-Sportchef Thomas Hengen. Es musste sogar die Stadion-Security einschreiten und den Waldhof-Manager zurückdrängen. Jochen Kientz hat sich bereits für sein Verhalten entschuldigt.
Der DFB hat Kientz nun mit einem Innenraumverbot und einer Geldstrafe bestraft. In den Spielen gegen Halle und Braunschweig ist ihm der Zutritt nicht gestattet. Das Verbot beginnt eine halbe Stunde vor Spielbeginn und endet eine halbe Stunde nach dem Schlusspfiff. Der 48-Jährige darf sich in dieser Zeit weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinentrakt aufhalten. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 2.000 € bezahlen.


